Beim neunten internationalen Bayreuther Frühjahrsmeeting präsentierten sich die 35 Schwimmer der SG Bamberg in guter Form und erzielten bei 263 Starts 160 neue persönliche Bestzeiten. Insgesamt traten 325 Aktive aus 30 Vereinen an. Die Sieger der Sprintstrecken wurden in Vor- und Endläufen ermittelt, die Langstrecken wurden direkt als Entscheidung ausgetragen.
Am erfolgreichsten aus Bamberger Sicht schnitt wieder einmal Bastian Schorr (Jahrgang 1992) ab: Er feierte über 200 m Freistil in 1:58,02 Min. den Sieg. Zudem schwamm er noch jeweils über 50 m Freistil (25,04 Sek.), 100 m Schmetterling (59,72 Sek.) und 400 m Freistil (4:14,06 Min.) zur Bronzemedaille. Über 800 m Freistil belegte er in 8:57,80 Min. den vierten Rang. Außerdem startete er noch im Finale über 100 m Rücken und belegte den achten Platz.


Vorjahressieg wiederholt

Martin Spörlein (1997) sorgte über 50 m Freistil für den zweiten Sieg: Als Vorlaufschnellster mit persönlicher Bestzeit (23,53 Sek.) war er auch im Finale in 23,63 Sek. nicht zu schlagen und wiederholte seinen Vorjahressieg. Für einen weiteren Podestplatz sorgte mit Rang 3 Sophia Scheuermann (200) über 1500 m Freistil (19:35,26 Min.). Zudem überzeugte sie als Fünfte über 200 m Schmetterling.
Kevin Kertész (2003) schwamm in Bayreuth fast ausnahmslos persönliche Bestzeiten. Im Finale über 50 m Rücken (30,44 Sek.) und über 200 m Rücken (2:23,99 Min.) verpasste er mit Rang 4 jeweils das Podium nur knapp. Zudem errang er noch über 100 m Rücken (7.), 200 m Freistil (8.) und 800 m Freistil (7.) weitere gute Plätze. Kertész ist im Moment der einzige Schwimmer der SG Bamberg, der sich sicher auf zahlreichen Strecken für die deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin Anfang Juni qualifizieren konnte. Daniel Pfaender (1996) sprintete im Finale über 50 m Brust mit neuer Bestzeit (32,68 Sek.) auf den starken vierten Platz. Nach 100 m Brust kam er als Fünfter aus dem Wasser (1:13,11 Min.). Benedikt Dörfler (2000) durfte sich jeweils über Rang 6 über 50 m und 200 m Rücken freuen. Mit Anna Barth (2006), Julia Barth (2006) und Paul Ender (2004) platzierten sich drei Nachwuchsschwimmer ebenfalls unter den besten acht.


Neue Bestmarken

Neben den klassischen Strecken wurden in Bayreuth auch Wettbewerbe über 50 m Beinbewegung in den vier Schwimmarten ausgetragen, um den Sportlern die Möglichkeit zur Qualifikation für den Schwimm-Mehrkampf zu geben, der bei bayerischen, süddeutschen und deut-schen Meisterschaften auf dem Programm steht. Hier sorgten Julia Barth über 50 m Kraulbei-ne (43,36 Sek. / Rang 2), Nikita Bergmann (2005) über 50 m Brustbeine (47,06 Sek. / 1.), Ella Vornlocher (2005) über 50 m Delfinbeine (49,61 Sek. / 1.) und 50 m Rückenbeine (48,85 Sek. / 4.) für neue vereinsinterne Bestmarken. Larissa Pock (2007) kam zudem über 50 m Delfin-beine auf Rang 3.
Nachdem die Einzelwettkämpfe ausschließlich in der offenen Klasse ausgetragen wurden, hatten die Nachwuchssportler noch die Chance, sich für die Superfinals in verschiedenen Jahrgangsgruppen zu qualifizieren. Dafür wurden die fünf besten Ergebnisse der 50 m und 100 m Strecken herangezogen. Im Superfinale konnte eine beliebige Schwimmart gewählt werden, die Endzeit wurde anschließend in Punkte umgerechnet.
In der Jahrgangsgruppe 2006/07 schwamm Anna Barth über 100 m Brust (1:24,08 Min. / 443 Punkte) zu Silber. Ebenfalls sprintete Nicolas Weidner (2007) über 100 m Freistil (1:11,39 Min) auf den zweiten Platz. Im Jahrgangsfinale 2004/05 kam Nikita Bergmann über 100 m Brust (1:24,77 Min./432) auf den fünften Platz, Leila Jafoui (2004) wurde Siebte. Luca Barth (2008) verpasste im Superfinale (2008/09) als Vierter über 100 m Rücken (1:28,43 Min./201) die Medaillenränge nur knapp. Katharina Pock (2006/7.), Larissa Pock (2007/8.) und Paul Ender (2004/8.) durften ebenfalls im Superfinale starten. pkl