Die Bamberger Kurzfilmtage feiern vom 27. Januar bis 2. Februar ihr 30. Jubiläum. Mit über 200 Filmen lockt das einwöchige Programm mittlerweile etwa 6000 Besucher in die Bamberger Kinos. Als ältestes Kurzfilmfestival Bayerns haben die Bamberger Kurzfilmtage schon einigen Regisseuren als Sprungbrett in die Filmbranche gedient, betonen die Organisatoren in einer Pressemitteilung.

So stellten deutsche Oscarpreisträger wie Florian Henckel von Donnersmarck (Das Leben der Anderen) oder Pepe Dankquart in Bamberg ihr Werk vor.

Das Programm reicht vom Spielfilm über Animation, Dokumentation und experimentelle Werken bis hin zu Kinderfilmen. Dabei spiegelt sich der aktuelle Zeitgeist in Themen wider wie Zukunftsutopien, Heimatlosigkeit und Selbstfindung. Steht bei der Eröffnungsfeier ganz der Fortschritt im Mittelpunkt, werden im Verlauf der Woche zahlreiche Filmhöhepunkte aus 30 Jahren Festivalgeschichte gezeigt.

International blicken die Kurzfilmtage auf das afrikanische Filmschaffen. Aus Kenia zu Gast ist das "Udada International Women's Film Festival", das jungen afrikanischen Filmemacherinnen eine Plattform bietet.

Mit einer Gastrolle des "Encounters Festival" aus Bristol sowie einer selten zu sehenden Beatles-Kurzfilmretrospektive setzt das Festival zwei britische Akzente. Als künstlerischer Pate ist Beatles-Wegbegleiter Klaus Voormann zu Gast. Auf www.bambergerkurzfilmtage.de gibt es weitere Infos, das komplette Prigramm und Karten. red