Ein leichter Mitgliederzuwachs auf konstant hohem Niveau, geordnete Finanzen und eine klare inhaltliche Positionierung - die Bamberger CSU sieht sich bei ihrer Mitgliederversammlung gut gerüstet für die Zukunft. Im Stadtrat soll das Thema "Finanzierbarer Wohnraum" verstärkt in das Zentrum der Arbeit rücken.
CSU-Kreisvorsitzender Bürgermeister Christian Lange sprach von einer Aufbruchstimmung durch die Wahl von Markus Söder zum Ministerpräsidenten. Diese biete die Chance, aufgrund der bundesweiten Flüchtlingspolitik verloren gegangenes Vertrauen zurückzugewinnen.
Im Zentrum der Diskussion stand das Thema "Bauen in Bamberg". Der Sprecher der CSU-Fraktion im Stadtrat, Franz-Wilhelm Heller, zeigte auf, dass derzeit rund 540 neue Wohneinheiten in Bamberg entstünden, für die es rechtskräftige Bebauungspläne gebe. Besonders hervorzuheben seien die neuen Wohngebiete auf dem Megalithgelände in Gaustadt, am Ulanenpark in der Wunderburg oder nahe der BasKidhall in der Gereuth. Aber auch der Bamberger Osten werde mit den Bauvorhaben in der Kantstraße, in der Katharinenstraße oder in der Gartenstadt profitieren. Darüber hinaus unterstrich Heller, dass die Stadt Bamberg im Jahr 2017 insgesamt 400 Baugenehmigungen ausgesprochen habe - ein Rekordwert in der Geschichte Bambergs. Die CSU, so Heller, begrüße diese Entwicklung als beste Antwort auf die gestiegene Nachfrage und höhere Mieten. Er bedauere daher, dass vor allem vonseiten der Grün-Alternativen immer neue Hürden für Investoren und Bauherren aufgetürmt werden sollten. "Wir sollten bauwillige Investoren unterstützen, und nicht behindern", war das Credo des CSU-Sprechers. Die neuen Wohneinheiten müssten allerdings mit einem steigenden Angebot an Kinderbetreuungsplätzen in Kindertageseinrichtungen wie Schulen einhergehen.
Die Mittelstandsvereinigung der CSU, die Mittelstandsunion, will noch vor dem Sommer zu einem Wohnungsgipfel einladen.
red