Die Stadt Bamberg soll sich mit der "Reithalle Lagarde" für das Bundesprogramm 2018 zur "Förderung von Investitionen in nationale Projekte des Städtebaus" (NPS) mit einem Gesamtvolumen von bis zu acht Millionen Euro bewerben. Das hat der Stadtrat auf Empfehlung des Konversionssenates beschlossen.

Mithilfe der NPS-Förderung soll die Reithalle denkmalgerecht saniert und das Gebäude zu einer multifunktionalen Halle mit variablem Gastronomiebetrieb umgebaut werden und künftig für Konzerte, Märkte, Tanzveranstaltungen und kommerzielle Kulturveranstaltungen nutzbar sein. Als Markthalle könnte das Gebäude zudem einen langfristigen Beitrag zur Aufwertung des Quartiers und des Bamberger Ostens liefern, so könnten zum Beispiel lokale Erzeuger wie Gärtnerbetriebe dort ihre Produkte als Direktvermarkter anbieten, heißt es in der Mitteilung aus dem Rathaus.

Die Stadt Bamberg beteiligte sich bereits mit dem Projekt "Kulturquartier Lagarde" am NPS-Projektaufruf 2017 und erhielt eine Förderzusage für die Errichtung des "Vorplatzes Reithalle" in Höhe von zwei Millionen Euro. Ziel ist die Realisierung des Vorplatzes Reithalle, welcher das städtebauliche Entrée für den Lagarde-Campus bilden soll. Die Maßnahme ist dabei Bestandteil des Gesamtprojektes Kulturquartier Lagarde als zukünftige Quartiersmitte des Lagarde-Campus. Eine Konzeptentwicklung für die Bestandsgebäude Reithalle und Posthalle ist im Ideenteil eines Realisierungswettbewerbes enthalten. Die Wettbewerbsergebnisse werden bei der Preisgerichtssitzung am 7. Dezember durch die Jury diskutiert. red