Der Ballettabend "1984" kehrt zurück auf den Spielplan des Coburger Landestheaters. Die Wiederaufnahme findet am Donnerstag (20 Uhr) im Theater in der Reithalle statt. George Orwell zeichnete in seinem Roman "1984" eine Welt, in der die Menschen durch den "Großen Bruder" überwacht und ständig kontrolliert werden. Selbst Erinnerung und Vergangenheit haben keine Konstanz. Alles ist episodisch und entspricht der Wahrheit im Sinne der Partei. Protagonist Winston lehnt das System ab und lernt in Julia eine Gleichgesinnte kennen und lieben. Letztlich fällt er aber der Überwachung zum Opfer und wird solange gefoltert, bis er schließlich das aufgibt, wofür er gekämpft hat. Schauspieldirektor Matthias Straub hat mit dem Tänzer und Choreografen Takashi Yamamoto und dem Ballett Coburg eine Inszenierung des Stoffs geschaffen, in der sich Tanz und Schauspiel zu einem Erlebnis der besonderen Art vereinen. - Kartenvorverkauf: Tageblatt-Geschäftsstelle, Theaterkasse. ct