Zur Entwidmung der Gleise der früheren Aurachtalbahn vor dem Gelände der Firma Schaeffler, die am Mittwochabend im Herzogenauracher Stadtrat beschlossen worden ist, meldet sich noch einmal Robert Erhardt im Namen der Interessensgemeinschaft der Grundstückseigentümer und Landwirte (Igel) zu Wort. So sei in der Berichterstattung scheinbar untergegangen, dass ein CSU-Stadtrat auf gravierende Änderungen in der neuen Landesregierung nach der Landtagswahl am 14. Oktober hingewiesen habe. Bürgermeister Hacker habe darauf betont desinteressiert reagiert und diese Aussage mit den Worten "Ich weiß nicht, was die Landtagswahl damit zu tun haben soll" kommentiert.

Erhardt bezweifelt, dass es in einer neuen Landesregierung noch einmal einen Minister gibt, der die Zuschüsse zur Reaktivierung der Aurachtalbahn ohne eine standardisierte Bewertung einfach streicht. Im "Leitfaden zur Reaktivierung einer Eisenbahnstrecke" stehe eindeutig geschrieben: "Bevor über Zuschüsse zur Reaktivierung einer Eisenbahnstrecke entschieden wird, muss eine standardisierte Bewertung durchgeführt werden." Die Bürgerinitiative "Pro Aurachtalbahn" werde am Ball bleiben und Hacker keine Ruhe lassen. red