Die Uttstadter Straße im Ortsteil Aisch bedarf einer Geschwindigkeitsreduzierung. Davon überzeugten sich am Mittwochabend die Mitglieder des Bau- und Umweltausschusses im Rahmen einer Ortsbegehung.

Parkplätze werden ausgewiesen

Abgewartet wird noch die Auswertung der Messergebnisse, dann jedoch könnte der Versuch unternommen werden, durch das Ausweisen von wechselseitig angeordneten Parkplätzen die Geschwindigkeit der Fahrzeuge zu reduzieren.

Weniger Äcker

Wenn es nach Alfons Führer aus Uttstadt geht, könnte sich nicht genutztes Ackerland schon bald in einen Mischwald verwandeln. Aufgrund des Generationenwandels, welchem laut Führer auf telefonische Nachfrage Rechnung getragen werden muss, ist es nicht möglich, die drei Äcker in der Gemarkung Uttstadt mit einer jeweiligen Größe von 2,5 Hektar, 1,99 Hektar und 0,99 Hektar, sowie ein Areal mit einer Größe von 1,93 Hektar in der Gemarkung Adelsdorf weiterhin als landwirtschaftliche Fläche zu nutzen. Stattdessen möchte Alfons Führer Bäume in einem Mischwald pflanzen.

Auch der Klimawandel spielt eine Rolle für die Erstaufforstung, da trockenresistente Hölzer eine Alternative darstellen, so Führer, und er ergänzt: "Wald ist ein Stück Lebenskraft".

"Eine gute Geschichte", wie Bürgermeister Karsten Fischkal (FW) findet, "Das, was alles abgeholzt wird (...) da kommt jetzt was Neues hinzu." Die Mitglieder des Bau- und Umweltausschusses sahen dies ebenso und segneten das Vorhaben von Alfons Führer einstimmig ab.