Während einer kleinen Feierstunde wurde das erste Exemplar einer Strullendorfer Bank "Am Bach" der Öffentlichkeit vorgestellt. Neben zahlreichen Strullendorfer Bür Bürgern waren auch die bayerische Staatsministerin Melanie Huml (CSU), der stellvertretende Landrat Johann Pfister (BI) und Maarit Stierle, die neue Generationenbeauftragte des Landkreises, gekommen.

Ulrike John hatte immer wieder, insbesondere von älteren Menschen, Klagen gehört, dass es zu wenige Bänke in Strullendorf gibt. Bänke würden die Wege beim Sparzierengehen, beim Besorgungen machen oder beim Arztbesuch deutlich einfacher und sicherer machen. Zusammen mit Danielle Busboom, der Leiterin des Strullendorfer Mehrgenerationenhauses, wurde das Projekt "Bänke von Strullendorfern für Strullendorfer" ins Leben zu rufen. Ein metallverarbeitender und ein holzverarbeitender Betrieb aus Strullendorf wurden gefunden, die Bänke zu einem vertretbaren Preis herstellen konnten. Sie haben ein Metallgestell und die Sitzfläche und die Lehne sind aus Douglasie.

Danach ging man auf die Suche nach Sponsoren und war nach vielen Telefonaten, persönlichen Gesprächen und Emails erfolgreich mit der Akquise von neuen Bänken für Strullendorf. Darüber hinaus fand das Projekt Zustimmung von der Theo-Wormland-Stiftung und wurde mit 2000 Euro bedacht.

Gemeinschaftsfördernd

Staatsministerin Huml lobte das Projekt und würdigte vor allem den Nachhaltigkeitsgedanken, seien doch die Bänke "von Strullendorfern für Strullendorfer". Für sie sind die Bänke nicht nur für die ältere Generation wichtig, sondern können auch hilfreich für Mütter mit kleinen Kindern oder mit einem Kinderwagen sein. Auch der stellvertretende Landrat Johann Pfister zeigte sich sehr angetan von diesem Projekt und mit der Beharrlichkeit, mit der es verfolgt wurde. Er ist sich sicher, dass die Bänke "zur Anlaufstation für die Nachbarschaft werden und den Gemeinschaftssinn fördern".

Mittlerweile wurden von Privatleuten, Institutionen und Firmen Zusagen für zehn Bänke gegeben. Sie sollen natürlich nicht nur im Kernort stehen, sondern auch in allen Ortsteilen ihren Platz finden. Weitere Sponsoren sind herzlich willkommen und können sich gerne in der Gemeindeverwaltung melden. Dort liegt auch ein Flyer aus, der die entsprechenden Modalitäten erklärt.