"Wie leben unsere Hühner?" Dieser Frage sind die Kinder des Schülerhorts der Arbeiterwohlfahrt (Awo) nachgegangen - und das mit Erfolg. Neben dem Wissen, das sich die jungen Forscher angeeignet haben, erwarben sie aber noch viel mehr: Zum zweiten Mal darf sich die Einrichtung über eine besondere Prämierung als "Öko-Kids" freuen. Der Landesbund für Vogelschutz (LBV) zeichnet damit gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz Kindertageseinrichtungen aus, die ein Bildungsprojekt zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit im Sinne des Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplanes durchgeführt haben. "Wir möchten damit die bayerischen Kindertageseinrichtungen sichtbar machen, die sich mit diesen wichtigen Themen auseinandersetzen und dadurch die notwendigen Kompetenzen und Werte bei den Kindern fördern", heißt es in der Ausschreibung.

Bei einer Veranstaltung in Nürnberg nahm Awo-Geschäftsführer Carsten Höllein stellvertretend für die Mitarbeiter und Kinder im Awo-Schülerhort die Anerkennung "Öko-Kids" aus den Händen des Staatsministers für Umwelt und Verbraucherschutz Thorsten Glauber und des LBV-Vorsitzenden Norbert Schäffer entgegen. "Ich bedanke mich herzlich beim gesamten Team und den Kindern, die mitgemacht haben", sagte Höllein.

Die Schüler fanden Antworten auf die Fragen, woher Eier kommen oder was in diesen steckt. Dabei beschäftigten sich die Mädchen und Jungen auch damit, wie Hühner gehalten werden und was die Tiere brauchen.

Staatsminister Glauber und LBV-Vorsitzender Schäffer lobten das Engagement im Awo-Schülerhort und freuten sich, dass die Einrichtung mit dem Projekt die Nachhaltigkeit zum Thema gemacht hatte. Als Lohn erhielt die Einrichtung ein Täfelchen, das auf die Auszeichnung hinweist, eine Urkunde und einen Gutschein für eine Winterlinde. Insgesamt 75 Einrichtungen und Vorhaben aus den Regierungsbezirken Ober-, Mittel- und Unterfranken sowie Niederbayern und Oberpfalz hatte eine Fachjury für die Prämierung ausgewählt. cahö