Bei den deutschen Kickbox-Meisterschaften, die am Samstag und Sonntag in der HUK-Coburg-Arena stattfanden, holte sich die für die gastgebende SG Rödental startende Kristin Avemarg den Titel. Im Vollkontakt-Finale der Elitekämpferinnen bis 56 Kilogramm besiegte sie Fiona Wohlers aus Oldenburg.

Insgesamt gab es 672 Nennungen bei 534 Sportlern aus 118 Vereine. Die Veranstalter boten den Aktiven fünf Kampfflächen und einen Ring. Der Sieg der Lokalmatadorin Avemarg war zweifelsohne der Höhepunkt einer rundum gelungenen Veranstaltung der Sportgemeinschaft Rödental.

Organisator Jochen Paulfranz war begeistert: "Die Kämpfe und das Ambiente in dieser Halle waren fantastisch. Alle waren zufrieden, egal ob Aktive oder Zuschauer."

Und von seiner Trainerkollegin - Avemarg engagiert sich bei der SG auch in der Jugendarbeit - war der Cheftrainer der Rödentaler Abteilung "Kampfgeist" voll des Lobes: "Krissi hat ihr Konzept voll durchgezogen und das Finale von Beginn an bestimmt. Der Sieg ist hochverdient."

Apropos Nachwuchs. Die Oeslauer schickten am ersten Veranstaltungstag am Samstag drei "heiße Eisen ins Feuer". Zwar musste Juniorin Antonia Kalb ihren ersten Pointfight in der Klasse bis 60 Kilogramm verletzungsbedingt absagen, doch Colin Dresely und Max Paulfranz zeigten bei starker Konkurrenz ihr Können.

Doppelstarter Paulfranz im Leichtkontakt und Pointfight Junioren bis 63 Kilo hatte extremes Lospech, traf er doch gleich auf einen Kämpfer aus dem deutschen Bundeskader und verlor trotz einer äußerst engagierten Leistung. Beim Pointfight war der Rödentaler Trainersohn etwas zu leichtsinnig und hatte sich das frühe Aus auch selbst zuzuschreiben.

Ebenfalls als Doppelstarter ging Colin Dresely im Leichtkontakt und Pointfight der A-Jugend bis 52 Kilo ins Rennen. Nach klaren Siegen in den Vorrunden verlor er sein Halbfinale im Pointfight knapp und musste sich mit der Bronzemedaille zufriedengeben. Im Leichtkontakt war er dagegen chancenlos und schied frühzeitig aus. ct