Der Verkehrsclub Deutschland (VCD), Ortsgruppe Forchheim, kritisiert in einer Stellungnahme "autozentriertes Denken in Forchheim (nicht nur) am Kersbacher Kreuz".
Der Weg vom Kersbacher Kreuz (Autobahnausfahrt Forchheim-Süd) über die Bahnlinie zum Kersbacher Kreisel Richtung Kersbach oder Gosberg ist seit Donnerstag vor Pfingsten wieder frei. Parallel dazu verlaufen die Fuß- und Radwege. Auch diese sind seit Donnerstag fix und fertig asphaltiert und befahrbar.
Gesperrt sind sie noch immer wegen ausstehender Restarbeiten wie Erneuerung von Geländern. Diese beeinträchtigten allerdings laut VCD die Lauf- und Befahrbarkeit des Weges nicht. Für Fußgänger und Radfahrer sei der kilometerlange Umweg (insbesondere nach Gosberg) viel schwerer zu bewältigen als für Autofahrer.
Betroffen seien insbesondere auch der Radtourismus, der gerade in den Pfingstferien boome.
"Es zeugt von ausschließlich autozentiertem Denken bei allen Zuständigen dieser Baustelle, dass man Fußgänger und Radfahrer weiterhin ,abgehängt' hat", erläutert Rolf Hörnlein von der VCD-Ortsgruppe Forchheim.
Dies sollte dort schleunigst geändert werden und bei anderen Baustellen in Zukunft darauf geachtet werden, dass auch Fußgänger und Radfahrer "angemessen berücksichtigt" werden, wie es in der schriftlichen Stellungnahme des VCD, der sich selbst als "der Verkehrsclub für Umweltbewusste" bezeichnet, heißt. red