Nach fast eineinhalb Jahren Vorbereitung gehen die "Hero City Rollers", eine Rollschuhgruppe aus Heroldsberg, an Ostern mit einem neuen Musical an den Start: "Race Cars - das größte Autorennen der Welt".

Die Geschichte entstammt der Fantasie von "Hero City Rollers"-Gründer Jose Andreu. Sie hat nichts mit den Cars-Filmen gemein, sondern ist in der Welt der großen Autorennen angesiedelt, heißt es in einer Pressemitteilung der Veranstalter. Die Handlung und die Figuren sind frei erfunden.

Auf einer Kirchweih unterhalten sich zwei verbeulte Autoscooter über ihr trauriges Schicksal ("immer nur im Kreis fahren, immer gestoßen und herumgeschoben werden"). Sie träumen davon, einmal auf einer großen Rennstrecke bei einem richtigen Autorennen anzutreten. Plötzlich ... atmosphärische und technische Störungen! Es blitzt! Stromausfall! Und der Traum wird Wirklichkeit!

Auf einmal finden sie sich als schicke Rennwagen inmitten des Kampfes um die Race-Cars-Meisterschaft wieder. Der weltweite Renn-Zirkus ist im Motodrom von Heroldsberg angekommen, um das finale Rennen der aktuellen Weltmeisterschaft auszutragen. Nach und nach kommen alle Beteiligten an. Sie besichtigen zunächst die Rennstrecke, um dann in die Boxen zu fahren und sich auf die nächsten Tage vorzubereiten. Alle fiebern mit, denn die aktuelle Rennsaison erreicht ihren Höhepunkt. In wenigen Tagen steht der neue Weltmeister fest.

Fast alle haben Chancen

In Kürze beginnen bereits die Trainingsläufe. Da alle Rennwagen im aktuellen Ranking sehr nahe beieinander liegen, müssen die Favoriten daher beim Qualifying mehr denn je um die beste Startposition kämpfen. Für das entscheidende Rennen gilt: Es ist noch alles offen. Noch hat fast jeder die Chance, Weltmeister zu werden: der arrogante Engländer, der überhebliche und eitle Amerikaner, der stolze Spanier, die taffe Schwedin und viele andere. Der deutsche Rennwagen ist zwar selbstbewusst, aber bescheidener. Er mag den Rummel nicht, sondern versucht sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: das Rennen!

Alle kämpfen um die beste Startposition und hoffen dabei, dass der eine oder andere Konkurrent das Ziel nicht erreicht. Die Anspannung ist bei allen Teams extrem hoch. Der Sieger wird nach einer langen, aufregenden Saison, die mit Regelwidrigkeiten, Streitigkeiten, Unfällen und der einen oder anderen Intrige gespickt war, den umkämpften Pokal mit nach Hause nehmen.

Neben den Rennwagen mischen eine Menge anderer Wagen im Geschehen mit: der Reporter "Jonny Car", der jedes Boxengirl kennt und stets auf der Suche nach Sensationen ist. Jeder Ausfall wird kommentiert, jeder Crash ist für ihn ein Hit. Um möglichst alles live senden zu können, begleitet ihn stets ein Übertragungswagen.

Der Boss "Herr von Ekelstein": Er ist schwer reich, machtbesessen und intrigant. Schamlos nutzt er sein Geld, um die Rennen in seinem Sinne zu beeinflussen und sich die Gunst der schönsten Mädchen zu kaufen.

Die Grid Girls, die mit allen Mitteln versuchen, sich einen Rennwagen zu angeln, bevor die Rennsaison zu Ende geht.

Die Cheerleader, die aus Sportbegeisterung im Rennzirkus mitreisen und ihren (heimlichen) Favoriten unterstützen wollen.

Die Streckenposten, die den Rennverlauf im Auge haben und für Ordnung auf der Strecke sorgen.

Safety Car und Abschleppwagen verrichten ihre Arbeit bescheiden im Hintergrund, sind aber sofort zur Stelle, wenn nötig.

Die Polizei sorgt für Sicherheit rund um das Rennspektakel, verhindert Fananstürme und dient dem Boss als Begleitschutz.

Die Fans, ohne die der Sport nicht denkbar ist. Bei Sonne, Wind und Regen reisen sie treu von Rennstrecke zu Rennstrecke, um ihren Idolen nahe zu sein.

Die Musik, zu der fast 40 Rollschuhkünstler wieder rasant über Bühne und Rampen fegen werden, stammt aus der Feder von Anna Leyne, Ron Rauscher und Stephan Ernst. Wie schon bei ihren früheren Produktionen werden Kostüme, Zubehör, Kulissen, Requisiten und Choreographien von den Mitgliedern der "Hero City Rollers" in ehrenamtlicher Arbeit entworfen und gefertigt. red