Bundestagsabgeordneter Hans Michelbach hat sich dagegen ausgesprochen, die Ladenöffnungszeiten an sieben Tage der Woche freizugeben. "Eine solche Idee zielt an der Realität vorbei und wird den Ansprüchen unserer kleinen Betriebe und Geschäfte nicht gerecht", sagte er. Die Erhaltung der Einzelhandelsstruktur sei für die Zentralität und Attraktivität der Orte von hoher Bedeutung. "Mit der Freigabe der Öffnungszeiten stärken wir nicht kleine und mittelständische Betriebe. Diese werden im Wettbewerb überfordert, da sie sich gegen große Handelsketten nur schwerlich durchsetzen können", so Michelbach. Den Gedanken, durch eine Ausweitung der Ladenöffnungszeiten Arbeitsplätze zu schaffen, nannte Michelbach "absurd". Die bayerische Regelung, nach der die Öffnung von Geschäften an bis zu vier Sonntagen pro Jahr an besondere Auflagen geknüpft ist, habe sich bewährt. red