Zur Bürgermeisterwahl in Marktrodach: Die Berichterstattung und die Ereignisse in den Versammlungen der SPD Oberrodach haben mich dazu bewogen, einen Leserbrief zu schreiben. Ich habe als langjähriges SPD-Mitglied an den Sitzungen am 19. Februar und am 26. März teilgenommen und kann gut verstehen, dass Norbert Gräbner aus der SPD ausgetreten ist. Es stand am 19. Februar ja sowieso keine Abstimmung auf der Tagesordnung, somit musste sie also auch nicht vertagt werden.

Norbert Gräbner sagte unmissverständlich, dass er wieder kandidieren will und hat dies auch ausführlich begründet. Daraufhin meldeten sich mehrere Mitglieder zu Wort, die ihn zur Rücknahme seines Vorhabens aufforderten - die Wortwahl war auch nicht gerade zimperlich. Nach diesen Aussagen wusste Herr Gräbner doch, dass die Oberrodacher SPD nicht hinter ihm stehen wird - ohne wirklich guten Grund, denn Norbert Gräbner hat so viel für unsere Gemeinde getan und Großartiges geleistet.

Ich kann also nicht verstehen, dass man ihn "absägen" will. Zudem kann ich mir auch nicht vorstellen, dass sein Austritt aus der Partei zu einem politischen Richtungswechsel führen wird. Und nun können alle Bürger der Gemeinde frei entscheiden, wer für sie der bessere Bürgermeister ist. Claubia Eber Marktrodach