Randzeitenbetreuung
im Kindergarten

Oberhaid — Eine große Erleichterung wird es ab September für berufstätige Eltern von kleinen Kindern in Oberhaid geben. Der Kindergarten Regenbogen bietet dann eine sogenannte Randzeitenbetreuung an. Zunächst im Probebetrieb bis Ende Dezember können die Kinder morgens bereits ab 6.30 Uhr gebracht und abends bis spätestens 18.30 Uhr abgeholt werden, erläuterte Kindergartenleiterin Hannelore Utecht-Bauer, die dem Gemeinderat das Pilotprojekt vorstellte. Regulär geöffnet hat der Kindergarten von 7 bis 16.30 Uhr. Das ist für berufstätige Eltern, von denen viele auswärts oder im Schichtdienst arbeiten, problematisch. Sie stehen morgens bereits lange vor der regulären Öffnungszeit vor der Tür des Kindergartens. Und auch Alleinerziehende wären durch die erweiterten Öffnungszeiten flexibler in einer möglichen Arbeitssuche, so Utecht-Bauer. In den Randzeiten sollen qualifizierte Tagsmütter, Erzieher oder Kinderpfleger auf Mini-Job-Basis eingesetzt werden, für das Zusatzangebot würden die Eltern voraussichtlich drei Euro pro Tag zahlen. Wird das Angebot gut angenommen, soll der Gemeinderat nach der Testphase über die mögliche Weiterführung der Randzeitenbetreuung entscheiden. ala
Kein Bedarf für neue Betreuungsform

Oberhaid — Kein Bedarf scheint es dagegen für eine gebundene Ganztagesschule im Grundschulbereich zu geben. Nadja Göhl vom Referat für Kindergarten- und Schulangelegenheiten in Oberhaid stellte das Ergebnis der Bedarfsumfrage zur künftigen Betreuungsform im Grundschulbereich vor. Der Rücklauf entspreche mit 90 Bögen den Erwartungen, so Göhl. Rund ein Drittel davon seien bereits durch die Mittagsbetreuung abgedeckt, 39 zeigten kein Interesse an einer gebundenen Ganztagesschule im Grundschulbereich. Gleich ab nächstem Schuljahr wollten sechs Kinder teilnehmen, dies sei aber nicht realisierbar, bedauerte Göhl. Und mit zwei Kindern ab 2015 könne kaum eine Klasse gebildet werden. Von der Tendenz her sei das Konzept folglich nicht umsetzbar. Der Bedarf ist in diesem Jahr einfach nicht gegeben. Gesetzlich vorgegeben ist es, den Bedarf alle drei Jahre abzufragen. ala
Breitband: Oberhaid
ist gut versorgt

Oberhaid — Besteht Bedarf am Ausbau der Breitbandversorgung in Oberhaid? Die Auswertung der Ist-Erfassung aus dem Frühjahr sowie die neue Breitbandrichtlinie des Freistaates Bayern stellte Siegbert Reuther von NetConsulting aus Bad Staffelstein dem Gemeinderat vor.
Der Freistaat unterstützt mit der neuen Breitbandrichtlinie, die seit 10. Juli 2014 und bis Ende 2018 gilt, den flächendeckenden Ausbau des Hochgeschwindigkeitsnetzes in ganz Bayern. Für Oberhaid bedeutet das einen Fördersatz von 80 Prozent sowie einen Förderhöchstbetrag von 600 000 Euro. Aktuell gilt Oberhaid über Kabel Deutschland als gut versorgt, so dass hier zunächst nicht mit einer Förderung zu rechnen ist. Laut Angaben von Kabel Deutschland ist jedes erschlossene beziehungsweise erschließbare Haus mit 25 bis 30 Mbit/s versorgt. Wer jedoch bereits mit 30 Mbit/s angeschlossen ist, wird nicht mehr gefördert, so Reuther. Auch in Staffelbach ist nur ein Teil der Anschlüsse förderfähig. In Unterhaid dagegen sei ein Ausbau mit Förderung möglich. Ziel der neuen Förderrichtlinie des Freistaates ist die Versorgung jedes Anschlusses mit mindestens 30 Mbit/s. ala