Ein Faschingslied mit nicht ganz ernst gemeintem Text über Biber mit Fieber weckte bei den Kirchaicher Kindergartenkindern die Neugier auf den scheuen Nager, der mittlerweile auch in Oberaurach heimisch ist. Und so machten sie sich auf die Suche nach "verdächtigen" Spuren an der Aurach zwischen Kirchaich und Trossenfurt.
Es dauerte nicht lange, und die Kinder entdeckten die eindeutigen Knabberspuren an Bäumen - aber vom Biber war nichts zu sehen. Die Kinder sprangen von Bach-Ufer zu Bach-Ufer, um wirklich an allen Stellen zu suchen. Dann beschlossen sie, mal selbst Äste zum Dammbau zu sammeln - "ganz schön anstrengend", stellte Isabell fest.


Ärger über Müll im Bach

Anstelle von Bibern entdeckten die Kinder aber viele andere Dinge, was ihnen Sorgen macht. Im und am Bach lag viel Müll - von kleinen Plastikteilen bis hin zu ganzen Iso-Matten. Die Kinder schimpften über diese Verschmutzung und sorgen sich um die Bewohner der Aurach.
Fast in Trossenfurt angekommen, beobachteten die Kinder verdächtige Bewegungen und Luftblasen unter der Wasseroberfläche. Auch der Damm wurde gefunden. Gespannt beobachteten die kleinen Naturforscher das Gewässer, blieben ganz still, aber es zeigte sich nichts. "Aber wir kommen sicher noch einmal zurück, um nach den größten Nagetieren Deutschlands zu sehen - und dann denken wir auch an große Müllsäcke", erklärte Julian Bayer, Leiter der Kindertagesstätte St. Josef, der auch Wildnis-Pädagoge ist. sw