Das kleine Dorf Pechgraben ist in Händlerkreisen und in der Landwirtschaft ein Begriff. Ein Ort, in dem eine Werksvertretung und ein Importeur ihren Sitz haben - und das seit 60 Jahren. Die Firma Neff konnte am Wochenende dieses stolze Jubiläum feiern.

Das Kreiserntedankfest war der richtige Rahmen, um sich mit einem "Tag der offenen Tür" zu präsentieren und dabei zu zeigen, wie leistungsstark man ist. Ein bisschen stolz darf Chef Hans-Dieter Neff schon sein, wenn er zurückblickt: "Wir haben uns auf dem Markt gut behauptet, sind eine Schaltzentrale auf dem flachen Land zwischen Hersteller und Kunden, die sich um den Bedarf für spezielle Maschinen und Geräte in der Landwirtschaft und im Forst kümmert."

Neff sei kein typischer Landmaschinenhändler, sondern Werksvertretung und Importeur für ausländische Firmen. Man pflege schon lange gewachsene Verbindungen in Bayern, Sachsen und Thüringen sowie im europäischen Ausland. Als Partner nannte Neff unter anderem die Unternehmen Aigner aus Oberbayern, Reck aus Baden-Württemberg und ATG aus Schwed bei Frankfurt/Oder.

Aus Dänemark hatte Allan Overgard die etwa 1000 Kilometer lange Anreise auf sich genommen. "Mit meinem Besuch wollte ich die Geschäftsbeziehungen zu Neff über Jahre hinweg unterstreichen und weitere

Unterstützung signalisieren."

Firmenvertreter kamen ebenso aus Asti im italienischen Piemont und aus dem Süden Frankreichs.

Rudi Trapp kommt aus Draisendorf im Landkreis Forchheim und schaute sich um, was es Neues auf dem Markt gibt. "Ich habe schon bei Neff ein Mulchgerät gekauft, bin damit sehr zufrieden, die Firma hat Potenzial." Rainer Wild aus dem benachbarten Untergräfenthal ist Stammkunde. Gute Beratung und Zuverlässigkeit sind für mich entscheidend", sagte er. hw