"Neuensee stellt die 18. Gruppe Schulweghelfer die wir im Landkreis Lichtenfels rekrutieren konnten," stellte der Leiter der Kreisverkehrswacht Lichtenfels Alfons Hrubesch erfreut fest. In Anwesenheit von Bürgermeister Helmut Fischer und dem Dienststellenleiter der Polizeiinspektion Lichtenfels, Erich Günther, stellten sich die ehrenamtlichen Helfer vor.

Im einzelnen sind dies Fridolin Sünkel, Bruno Sittig, Werner Kremer, Monika Kremer, Melanie Hertel, Petra Kraus, Kerstin Andert, Silvia Schilling, Sarah Bornitzky und Clarissa Sittig. Letztere war es auch, die für diesen Dienst an den Kindern geworben hatte. Sie freute sich, dass sich nicht nur Eltern von Schulkindern als Schülerlotsen engagieren, sondern auch Personen, die schön längst keine Kinder im Schulalter mehr haben. Jeder der Lust hat mitzumachen kann sich gerne gerne bei Clarissa Sittig unter der Rufnummer 0157/71528906 melden.

"Ich wünsche euch, dass ihr in eurem Dienst niemals einen Vorfall erleben müsst" wandte sich Alfons Hrubesch an die Schülerlotsen. Bürgermeister Helmut Fischer bedauerte, dass sich die Gruppe der Schulweghelfer in Lettenreuth aufgelöst hat und dass sich in einem weiteren Ortsteil (gemeint war Schwürbitz) bisher noch keine Schulweghelfer finden ließen. Sollten irgendwelche Probleme auftreten, so müssten sich die Schulweghelfer nicht gleich an die Polizei wenden. Die Mitarbeiter im Rathaus könnten sich an den Kontaktbeamten der Polizei wenden. So ließen sich Probleme mit Kraftfahrern lösen, ohne dass es gleich zu einer Anzeige kommen muss.

Polizeirat Erich Günther riet den Schulweghelfern, nicht nur in der dunklen Jahreszeit immer die Warnwesten zu tragen. Auch die Kinder sollten sich mit reflektierenden Elementen an ihrer Kleidung schützen. Er forderte die Kraftfahrer auf, Rücksicht auf die Schulkinder zu nehmen und die Weisungen der Schulweghelfer zu akzeptieren.

Die Eltern baten die Kraftfahrer, vor allem an Bushaltestellen Rücksicht zu nehmen. Ansonsten seien Kontrollen durch die Polizei erforderlich. Angeregt wurden auch Kontrollen mithilfe der Laserpistole auf dem Verbindungsstück zwischen dem Ortsteil Anger und Mitteldorf (Kreisstraße LIF 9). "Ab Freitag, 14. Dezember, wird die Durchgangsstraße von Michelau nach Schwürbitz wieder für den Verkehr freigegeben."

Dies bedeutet dann eine spürbare Entlastung für Neuensee, ergänzte Bürgermeister Helmut Fischer.