Rudi Deinhardt feierte in völliger geistiger Frische im Kreise seiner Lieben, seinen 85. Geburtstag. Der in Kleinziegenfeld geborene Jubilar absolvierte in der ehemaligen Schuhfabrik Püls in Burgkunstadt eine Lehre zum Betriebsmechaniker. 1951 bildete er sich in der Firma Nähmaschinen Pfaff in Kaiserslautern als Volontär weiter.
Im selben Jahr heiratete er "seine" Rosi, die aus Weismain stammt. 1954 wechselte er wieder zurück in seine alte Heimat, in die Schuhfabrik Büttner. Nach erfolgreicher Absolvierung der Meisterschule für Industrienähmaschinen in Bielefeld arbeitete Rudi Deinhardt bei der Firma Irus in Butzbach und Gießen als Maschinenmeister Es zog ihn aber wieder zurück nach Burgkunstadt, wo er bis zum Renteneintritt in Hochstadt bei einer Lederbekleidungsfirma arbeitete.
Aus Burgkunstadt zog der Jubilar mit seiner Gattin aus dem eigenen Häuschen aus gesundheitlichen Gründen 2003 nach Bad Staffelstein. In seiner neuen Heimat schmückte er musikalisch viele Vereinsfeiern mit seinem Keybord aus.
Auch mit 85 Jahren hat er keine Ruhe, so tüftelt er an verschieden Sachen, wie zurzeit an einem kindersicheren Schlitten mit Fußpedalbremse, für den er, wie für verschiede andere Erfindungen, ein Patent angemeldet hat. "Reich bin ich dabei noch nicht geworden, aber es macht mir bis heute viel Spaß und hält mich geistig fit", erklärte Rudi Deinhardt. Zu den Gratulanten gehörten neben Monsignore Gerhard Hellgeth VdK-Ortsvorsitzender Günter Meidel sowie die Vorsitzende der Blumen- und Gartenfreunde Bad Staffelstein, Marlis Thiele. hkla