Außergewöhnliche Kulinarik, attraktive Tourismusregionen und Kultur von Weltformat - am Gemeinschaftsstand auf der Grünen Woche in Berlin, einem der größten in der Bayernhalle, zeigte sich Oberfranken in seiner ganzen Vielfalt. Dabei begeisterten die Produkte der Genussregion und der auffällige Auftritt inklusive Videopräsentation das Messepublikum.

Die Vorsitzende des Vereins Oberfranken Offensiv, Staatsministerin Melanie Huml, zog eine positive Bilanz: "Unser Stand war ein Besuchermagnet. Unsere Region ist in ihrer Vielfalt einzigartig, darum ist es umso wichtiger, dass wir nach außen gemeinsam und selbstbewusst auftreten. Das gelang uns auf der Grünen Woche ausgezeichnet."

Der Gemeinschaftsstand übte vom ersten Messetag an eine besondere Anziehungskraft auf die Besucher aus. Allein schon, weil er der rot-weiße Farbtupfer in der ansonsten eher weiß-blau dominierten Bayernhalle war. In bester Lage, direkt neben Biergarten und Bühne, präsentieren die vier Tourismusregionen Fichtelgebirge, Frankenwald, Fränkische Schweiz und Stadt Bayreuth mit ihren Genussproduzenten eine große Auswahl oberfränkischer Spezialitäten.

Die besondere Qualität der regionalen Produkte kam bei den Tausenden Gästen sehr gut an. Der Vorsitzende der Genussregion Oberfranken und Kulmbacher Landrat Klaus Peter Söllner machte deutlich: "Als Stadt oder Landkreis Kulmbach gehen wir auf der Grünen Woche unter. Gemeinsam sind wir stark, gemeinsam sind wir erkennbar und gemeinsam können wir unsere Stärken in hervorragender Weise präsentieren."

Der Tag der Oberfranken

Wie man gemeinsam auf der weltgrößten Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Garten Aufmerksamkeit erzeugt, zeigte der Oberfrankentag mit den Kulmbacher Büttnern und dem "Frankensima" Philipp Simon Goletz. Die Weidenberger Musikanten schafften den musikalischen Rahmen für den traditionellen Tanz der Kulmbacher Büttner. Dieser fand seinen Höhepunkt im aufsehenerregenden Anbohren eines Fasses legendären Kulmbacher Eisbocks.

Über den gesamten Messezeitraum war der oberfränkische Stand der Anlaufpunkt für die Prominenz. Zahlreiche Minister, Abgeordnete, Landräte und Bürgermeister ließen es sich nicht nehmen, die 42 Quadratmeter Heimat in der Hauptstadt zu besuchen. Und nicht nur für sie war der Stand der Dreh- und Angelpunkt für Genuss, Touristik und Kulinarik.

Zu den Gästen gehörte auch die Vorsitzende von Oberfranken Offensiv, Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz. Sie war begeistert: "Wir präsentierten uns in unserer ganzen Vielfalt und Qualität. Beim Bier haben wir mit 2500 Sorten einen neuen Weltrekord aufgestellt. Wir dürfen uns also auch Rekorde zutrauen. Wir sind eben schlicht eine Spitzenregion."

"Mit breiter Brust"

Nach dem mittlerweile fünften Jahr laufen bereits die Planungen für den Messeauftritt 2020 unter dem Berliner Funkturm. Frank Ebert, Geschäftsführer von Oberfranken Offensiv, dankte allen Mitwirkenden für ihren großartigen und kräftezehrenden Einsatz. "Der gemeinsame Oberfrankenstand ist zu einer echten Institution auf der Grünen Woche geworden. Die großartige Resonanz gibt uns Recht: Nur geschlossen können wir all das, was unsere Region zu bieten hat, publikumswirksam präsentieren. Darum wollen wir weiter wachsen. Wir wollen noch mehr Partner für den Auftritt in Berlin begeistern und uns mit noch breiterer Brust präsentieren", strahlte Ebert Optimismus aus. red