Die Autobahndirektion Nordbayern startet ab Mitte Juni 2019 im Bereich der Dienststelle Würzburg mit der mechanischen Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners. Eine Fachfirma sammelt bis Ende August 2019 die Nester mit den verpuppten Raupen entlang der Autobahnen sowie den Parkplätzen und den Tank- und Rastanlagen ab, wie es in der Pressemitteilung der Autobahndirektion ergänzend heißt.

Die Autobahndirektion Nordbayern lässt die Raupennester des Eichenprozessionsspinners in bestimmten Bereichen der Autobahnen gezielt von den Baumbeständen absammeln. Der Schwerpunkt der Arbeiten liegt besonders auf den Parkplätzen und Tank- und Rastanlagen an den Autobahnen A 3, A 7 und A 70 sowie auf den Holzungsflächen, die für die anstehenden Bauarbeiten der Dienststelle Würzburg vorbereitet werden.

Begonnen wird ab Mitte Juni

im Bereich der A 3 zwischen den Anschlussstellen Rohrbrunn und Marktheidenfeld an den Tank- und Rastanlagen Spessart Ost und West. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende August 2019 abgeschlossen sein. Die Kosten für die Beseitigung belaufen sich im Bereich der Dienststelle Würzburg auf rund 100 000 Euro, ist in der Pressemeldung zu lesen.

Allergische Reaktionen

Die Raupen des Eichenprozessionsspinners bilden im Laufe ihrer Entwicklung feine Brennhaare aus, die nach Hautkontakt zu schweren allergischen Reaktionen bis hin zu Quaddeln am ganzen Körper führen können. Durch das Einatmen der Brennhaare entstehen Reizungen an Mund- und Nasenschleimhäuten, die schmerzhaften Husten und Asthmaanfälle verursachen können. Wegen der gesundheitsgefährdenden Wirkung der Brennhaare der Raupen können die Mitarbeiter der Fachfirma die Aufgabe nur mit spezieller Schutzkleidung erledigen.

Bei starkem Befall und massenhaftem Auftreten des Eichenprozessionsspinners kann es zur Vermeidung von gesundheitlichen Schäden erforderlich werden, vorsorglich einzelne Ruhezonen auf Parkplätzen sowie Tank- und Rastanlagen kurzzeitig zu sperren. Darauf weisen die Verantwortlichen hin. red