Die nahezu unendliche Geschichte des Dorfplatzes in Hannberg mit der geplanten Treppenanlage scheint bald ein Ende zu finden. Dies ist zumindest das Ergebnis der jüngsten Sitzung des Heßdorfer Gemeinderates.
Wie Bürgermeister Horst Rehder (BB) erläuterte, wurden in den letzten Wochen verschiedene Gespräche mit der Zielsetzung geführt, die Baumaßnahme "Dorfplatz Hannberg" zum Abschluss zu bringen. Dazu gab es jetzt noch einmal ein Abstimmungsgespräch, auch mit dem planenden Ing.-Büro GBI. Dabei wurde die Möglichkeit diskutiert, die Dorfplatzgestaltung nach dem ursprünglichen und vom Gemeinderat genehmigten Planungskonzept zu erstellen. So ist vorgesehen, Betonblockstufen und Sitzreihen im Radius zu verlegen und zu gestalten. Das Planungskonzept erläuterte Andreas Zacherl vom Planungsbüro nochmals in den Grundzügen.


Kugelgestrahlte Elemente

Seitens der Verwaltung muss das weitere Vorgehen noch mit dem Staatlichen Bauamt abgestimmt werden. Wie der Bürgermeister erklärte, soll in Hannberg die vergleichbare bauliche Lösung wie am Röttenbacher Dorfplatz umgesetzt werden, der ebenfalls vom Büro GBI geplant wird. Dazu gibt es bereits ein Kostenangebot der Baufirma Raab in Höhe von 10 000 Euro. Die bautechnische Abweichung zu den zu verlegenden Betonblockstufen besteht darin, dass die Bauelemente kugelgestrahlt und nicht sandgestrahlt sind. Dies bedeute im Ergebnis eine etwas gröbere Strukturierung. Allerdings betrage die Lieferzeit der Steine mindestens acht Wochen, die Auftragsvergabe bedingt zudem eine einvernehmliche Vereinbarung zwischen dem Staatlichen Bauamt Nürnberg, der Gemeinde Heßdorf, der Fima Leipold-Bau und der Firma Raab. Gegen zwei Stimmen wurde der Auftragsvergabe zugestimmt.