Zum traditionellen Ehrenabend für die Feuerwehren im Stadtgebiet lud die Stadt Forchheim in den Pfarrsaal Don-Bosco ein. Oberbürgermeister Uwe Kirschstein hieß dazu auch Abordnungen weiterer in Forchheim tätiger Hilfsorganisationen willkommen. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von der Musikkapelle der Feuerwehr Forchheim unter Heinz Bedürftig.
Im Mittelpunkt des Abends standen die Ehrungen langjährig aktiver Feuerwehrleute aus den fünf Feuerwehren im Auftrag des Bayerischen Innenministers. Oberbürgermeister Kirschstein überbrachte die Grüße und den Dank der Mitbürger sowie des Stadtrates an die Wehren. Er wies darauf hin, dass die Arbeit der Forchheimer Feuerwehren sehr geschätzt werde. Die Feuerwehrvereine seien wichtige Bindeglieder in der Stadt.
Landrat Hermann Ulm unterstrich, die zu Ehrenden seien Vorbilder für alle Feuerwehren. Er überbrachte die Dankesworten des Bayerischen Innenministers, ehe er zusammen mit Kreisbrandrat Flake aus der Feuerwehr Forchheim Franz Kestler, Diethard Brandmeier und Johann Bergmann für 40 Jahre aktiven Dienst ehrte. Für 25 Jahre Dienst wurden Elke Melzig, Gabi Eckert und Thomas Drummer geehrt.
Von der Freiwilligen Feuerwehr Burk erhielten für 40 Jahre Dienst Ernst Remiger und Georg Neundeubel Ehrenabzeichen. Für 25 Jahre Dienstzeitwurden Stefan Mauser und Alexander Schrüfer gewürdigt. Aus den Reihen der Feuerwehr Buckenhofen leisteten Gerd Neubauer, Holger Stengel und Edmund Hantke jeweils 25 Jahre aktiven Dienst. Für 25 Jahre aktive Dienstzeit bei der Freiwilligen Feuerwehr Reuth erhielten j Josef Mielke, Jörg Wagner sowie Jochen Wölfel Ehrenzeichen.
Kreisbrandrat Flake wies darauf hin, dass der Ehrungsabend der Stadt Forchheim für ihn immer ein ganz besonderes Ereignis sei. Weiter verwies er darauf, dass die Forchheimer Wehr im kommenden Jahr ihr 150-jähriges Bestehen feiern könne und somit die älteste Wehr im Landkreis sei.
Stadtbrandinspektor Jürgen Mittermeier hinterfragte den Begriff der Ehrung. Die Vorstellungen zum Begriff "Ehre" seien bestimmt von Sitte und Mode, von religiösen Ideen, Machtinteressen und Erwartungshaltungen. Am Ehrungsabend würden all jene geehrt, die bewiesen hätten, dass sie ein ehrenhaftes Verhalten, nämlich die Hilfe ihren Mitbürgern gegenüber, über Jahrzehnte hinweg geleistet hätten.
Zum Abschluss der Veranstaltungen erklärte trat Pfarrer Weierstraß "als Hausherr", dass er selbst als 17-jähriger in seiner norddeutschen Heimat Dienst im Roten Kreuz geleistet und daher viele Ehrungsabende miterlebt habe. Das Ehrenamt, so Weierstraß sei im wahrsten Sinne des Wortes unbezahlbar und Ehrungen seien wichtig. Mit Dankesworten an die Wehren für ihr Engagement bei Übungen, Unterrichten und Einsätzen endeten die Ausführungen des Pfarrers. Er bot an, auch den Ehrungsabend 2018 im Pfarrsaal Don-Bosco auszurichten.