"Unser Coburger Land ist schön", dies stellten mehrere Hundert Wanderer fest, die an den 73. Wandertagen der Wanderfreunde Lahm teilnahmen. "Beim Wandern erlebt man die Schönheiten der Natur wesentlich intensiver", sagten viele Wanderfreunde, die sich auf die Strecken mit sechs oder zehn Kilometern begeben hatten. Wanderwartin Gabriela Lindner hatte die Strecken herausgesucht.

Die kürzere Strecke führte über Feldwege nach Freiberg zur vereinseigenen Waldhütte. Von dort ging es auf Waldwegen wieder zurück zum Start- und Zielpunkt, zur Wanderhalle am Ortsrand von Lahm. Die längere Strecke führte auf die gegenüberliegende Seite von Lahm. Nach einem anstrengenden Aufstieg auf den Bretzenstein zu den Windkraftanlagen wurden die Wanderer mit einer tollen Fernsicht in das Coburger und Lichtenfelser Land belohnt. Nach dem Abstieg ging es auf gut befestigten Wegen zum bäuerlich geprägten Recheldorf, von dort weiter über den Fahrradweg entlang der Bundesstraße wieder nach Lahm. Der Kopf musste bei der Unterführung etwas eingezogen werden. Danach ging es durch Lahm, an der Kirche vorbei und wieder zurück zur Wanderhalle.

Wanderer aus Hessen

Der Schirmherr der Veranstaltung, Bürgermeister Werner Thomas, würdigte in seinem Grußwort die gute Organisation und ging auf die Vorzüge des Wanderns ein. Zusammen mit Schriftführer Michael Stelzner zeichnete er die größten Wanderergruppen aus. Die Wanderergruppe vom T und S Dietkirchen in Hessen hatte mit 285 Kilometern die weiteste Anreise und stellte auch die meisten Teilnehmer.

Dahinter kamen die Wandergruppen aus Grub am Forst und Untersiemau sowie aus Küps. Sie wurden ebenfalls mit Preisen ausgezeichnet. mst