Die Besucher des Forchheimer Annafestes kommen aus ganz Deutschland, teilweise sogar aus dem Ausland. Jedes Jahr, wenn das Annafest beginnt, packt auch Friedemann Reis (74) in Braunschweig seinen Koffer, um in Richtung Süden zu düsen. Durch seine, vor sieben Jahren verstorbene Frau Karin, geb. Wagner, eine gebürtigen Forchheimerin, hat er das Annafest kennengelernt. Auch heute ist seine Begeisterung für das Fest noch groß. Nun begleitet ihn seine jetzige Lebensgefährtin, die sich in Forchheim ebenfalls sehr wohl fühlt. So heißt es für die beiden "Alladoch Annafest".
Aber das reicht Friedemann Reis noch nicht. Kaum wieder in Braunschweig, organisiert er in seinem Verein ein "Annafest". Dann gibt es auch Forchheimer Bier, soviel er in seinem Auto auf der Heimfahrt transportieren kann. Auf diese Weise ist Forchheim und das Annafest bei vielen Braunschweigern bekannt geworden.
Auch sein Sohn Henning war schon unzählige Male auf dem Annafest. Er flitzt mal schnell mit seinem Motorrad von Braunschweig in die Königsstadt. Oberbürgermeister Uwe Kirschstein und Nico Cieslar fanden, dass es an der Zeit ist, für so viel Treue zum Forchheimer Annafest, Danke zu sagen. Sie wünschten ihm und seiner Lebensgefährtin noch viele schöne Annafeste. red