Profi-Triathlet Andreas Dreitz aus Michelau nimmt am Sonntag beim 70.3-Ironman in Zell am See (Österreich) teil. Bei der 70.3-Triathlon-Serie betragen die Einzeldistanzen jeweils die Hälfte des legendären Ironman Hawaii. Dreitz wird also 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen müssen - das sind insgesamt 70,3 Meilen, daher der Name.
Der Wettbewerb hat herausfordernde, bergige Strecken. Zudem treten heuer starke deutsche Läufer an: Nils Frommhold (Team Erdinger), der ehemalige Europameister Boris Stein und Markus Fachbach, der im Jahr 2014 den "Almere ETU-Langstrecken-Triathlon" in Amsterdam gewann.


Triathlon mit Alpenkullisse

Die Athleten beginnen mit dem Schwimmen im Zeller See, vor schneebedeckten Bergen. Die neue Fahrrad-Strecke bietet den Teilnehmern einen guten Blick aufs umliegende Alpenpanorama. Beim Laufweg um den klaren Bergsee und dem Zielbereich in der malerischen Stadt Zell am See werden die Läufer für ihre Ausdauer belohnt.
"Ich freue mich schon auf diesen beeindruckenden Wettbewerb. Ich habe die Strecke im Jahr 2015 bei der Weltmeisterschaft genossen. Ich will alles geben und den Triathlon in dieser atemberaubenden Szenerie endlich gewinnen", sagt Dreitz.
Der junge Triathlet tritt als Profi in der Mitteldistanz an. Seit dem Jahr 2014 hat Dreitz mehrere europäische Wettbewerbe gewonnen, darunter den 70.3-Ironman auf Mallorca, die Fuerteventura-Challenge und den City-Triathlon in Heilbronn. 2015 verteidigte er seinen Ironman-Titel und kam auch beim 70.3-Ironman in Raleigh (USA) als Erster ins Ziel. 2016 gewann er den 70.3-Ironman in Mallorca zum dritten Mal in Folge und hat außerdem den Europameister-Titel in Wiesbaden gewonnen. nw/makl