Der Zehntklässler Andreas Feuerpfeil vom Gymnasium Alexandrinum hat sein besonderes naturwissenschaftliches Talent bei der Teilnahme an der 50. Internationalen Physikolympiade bewiesen. Schon in der ersten Runde zeigte er sein Können beim Lösen von Aufgaben, wie sie nicht im Buche stehen, teilt die Schule mit. Zu lösen waren vier Aufgaben aus allen Gebieten der Physik über den Schulstoff hinaus. Gefragt waren hier gute Kenntnisse des Fachs und ein kreativer Umgang mit ungewohnten Problemen.

Mit der vollen Punktzahl qualifizierte sich Andreas für die zweite Runde, wie auch 621 weitere Teilnehmer deutschlandweit. Diese wurde im November als Klausur an den Schulen geschrieben. Auch hier waren die Aufgaben sehr anspruchsvoll und erforderten schnelles Denken und Problemlösen. Von rotierenden Würfeln, über die Leistung von Gravitationswellen bis zum Wettlauf zwischen Photon und Proton wurden in dreizehn Aufgaben, die weit über den Lehrstoff in der Schule hinausgingen, die fundierten physikalischen und mathematischen Kenntnisse der Teilnehmer abgeprüft. Es waren keine Hilfsmittel außer einem Taschenrechner zugelassen. Andreas belegte als einer der jüngsten Teilnehmer einen Platz im besten Drittel.

Wettbewerbserfahrungen hatte er schon beim Landeswettbewerb Mathematik gesammelt, den er viermal mit einem ersten Preis abschloss. Seit Oktober 2018 besucht der fünfzehnjährige als Frühstudent der Physik die Vorlesung "Klassische Physik 1" an der Universität Würzburg. Thomas Matthes