Der Vorsitzende der Verwaltungsgemeinschaft Trebgast, Harsdorfs Bürgermeister Günther Hübner, bat die Mitglieder der Versammlung zunächst um Verständnis dafür, dass im Zuge des Rathausumbaus mehrere Sitzungen nötig seien. Zum aktuellen Stand informierte der Gemeinschaftsvorsitzende über die Fertigstellung des Kopierraumes im Obergeschoss.
Die Absicht, für ein neues Behinderten-WC ein Komplettangebot eines Generalunternehmers zu bekommen, brachte nicht den erwarteten Erfolg. Es ist notwendig, dafür Einzelgewerke auszuschreiben. Der Bürgermeister-Ausschuss wurde durch das Gremium ermächtigt, im Rahmen eines festgelegten Budgets diese Arbeiten zu vergeben. Daran anschließend erfolgt der Umbau des Treppenhauses.
Der nächste größere Abschnitt, die Erneuerung der Fenster im Erd- und Dachgeschoss, wurde - bei einer Gegenstimme - für 40 144 Euro brutto an die Schreinerei Kraus in Neudrossenfeld vergeben. Vorgesehen sind zweiflügelige Kunststoff-Stulpenfenster, die ohne senkrechten Holm mittig aufzuschlagen sind. "Es handelt sich dabei um ein sehr bewährtes Produkt", kommentierte Architekt Karl-Heinz Greim diese Auswahl.
Im Nachgang zum bereits erfolgten Ausbau des Dachgeschosses stellte sich heraus, dass die verbliebenen alten Fenster ebenfalls erneuert werden müssen. Der Auftrag dafür wurde an die Zimmerei Kirschner in Neudrossenfeld erteilt. Im Bruttobetrag von insgesamt 4300 Euro ist auch der Sonnenschutz für die zwei Fenster auf der Südseite enthalten.
"Sehr viel Mühe haben wir uns bei der Überprüfung der vorhandenen Blitzschutzanlage gemacht", leitete Günther Hübner zum nächsten Tagesordnungspunkt über. Die Beurteilung durch ein Blitzschutz-Risiko-Management ergab, dass die Anlage nicht mehr funktionsfähig ist und zwei Möglichkeiten zulässt: Entweder eine Reparatur für 2700 Euro, oder einen Abbau für 500 Euro, jeweils netto.
Herwig Neumann fragte nach den Auswirkungen für den Schutz der Elektronik im Haus und wies auf die Kosten für regelmäßige Kontrollen hin. Dazu antwortete Reinhold Dippold, dass es gegebenenfalls gerade durch den Blitzableiter zu Überspannungen und dadurch zu Beschädigungen an den Geräten kommen kann. Zusätzlich merkte er an, dass es keine gesetzliche Verpflichtung für eine derartige Anlage gibt. "Das ist eine Entscheidung aus dem Bauchgefühl heraus", ergänzte der Architekt. Am Ende der Diskussion waren fünf gegen vier Bäuche für einen Abbau.
Durch die IP-Umstellung werden für das Rathaus eine Auswechslung der Telefonanlage und die Anschaffung neuer Telefone notwendig. Der Auftrag wurde zum Preis von 6003 Euro brutto an die Deutsche Telekom AG vergeben. Im Angebot enthalten sind ein Router, 16 Telefone und ein Servicevertrag für zwei Jahre.
Vorübergehend sind keine Rentenanträge im Rathaus möglich. Die Verwaltungsgemeinschaft Trebgast teilt mit, dass es personalbedingt ab 15. Juni bis auf weiteres nicht mehr möglich ist, im Rathaus in Trebgast Rentenanträge zu stellen. In allen Angelegenheiten zur Rentenversicherung wird darum gebeten, sich an die Deutsche Rentenversicherung Nordbayern, Wittelsbacher Ring 11, 95444 Bayreuth (Telefon 0921/607-0 oder 0800100048018), beziehungsweise an die Stadt Kulmbach, Marktplatz 1, 95326 Kulmbach (09221/940-450) zu wenden. Die Verwaltung bittet die Bürger dafür um Verständnis.