Mit Alfred Tempel feierte am Freitag ein waschechter Wartenfelser seinen 80. Geburtstag im Kreise der Familie, Kirche und Vereine im ATS-Sportheim. Der Jubilar erblickte einst im Kreise von zehn Geschwistern (drei Mädchen und sieben Jungen) das Licht der Welt in dem heutigen Pressecker Ortsteil. Er wuchs wohlbehütet auf, besuchte in Wartenfels die Schule und erlernte den Maurerberuf. 1956 wechselte Tempel zur Post und ging nach 37 Dienstjahren in Pension. Seine Frau Gundhilde lernte Alfred Tempel in Wartenfels kennen und lieben. Geheiratet haben die beiden in der heimischen
St.-Bartholomäus-Kirche, der Alfred Tempel sage und schreibe 45 Jahre als Mesner diente. Die Ehe war mit einer Tochter gesegnet, das Familienglück machen zwei Enkel perfekt.
Die Glückwünsche der Kirche sprach Pfarrer Helmut Spindler aus und bedankte sich bei Tempel für seine jahrzehntelange engagierte Mesnertätigkeit. Die Glückwünsche der Marktgemeinde Presseck sowie ihrer Bürgerinnen und Bürger zum 80. überbrachte Erster Bürgermeister Siegfried Beyer. Als Geschenk hatte er einen guten Tropfen sowie LQN-Taler dabei und wünschte Alfred Tempel für die nächsten Jahre viel Gesundheit. Vom Männergesangverein Wartenfels gaben sich Erhard Hildner und Reinhold Bähr ein Stelldichein. Sie dankten dem Jubilar für sein 50-jähriges Mitsingen im Chor als 1. Tenor. Vonseiten der Feuerwehr Wartenfels waren Daniel und Ramona Geyer gekommen, um dem Ehrenmitglied das Beste für das nächste Jahrzehnt zu wünschen. Die Ortsgruppe Wartenfels des Frankenwaldvereins vertraten Andre Hümmer und Siegfried Günther. Beide sagten Alfred Tempel ein großes Dankeschön für seinen 60-jährigen Einsatz. Für den ATS Wartenfels würdigte Vorsitzender Christian Schütz die 60-jährige Mitgliedschaft. Nicht fehlen durften in der Gratulantenschar viele Freunde, Nachbarn und Bekannte. Klaus-Peter Wulf