In der Vergangenheit hat die Gemeinde Ahorn wertvolle Ausgleichsflächen an den Landschaftspflegeverband zur Pflege übergeben und aktuell beschäftigen sich Bürgermeister und Verwaltung mit dem Erwerb weiterer wichtiger Flächen für den Natur- und Artenschutz. Hinzu kommen neu angelegte Alleeflächen mit alten Obstbäumen oder seltenen Baumarten. In Witzmannberg wächst eine Benjeshecke jedes Jahr mit dem wiederverwerteten Schnittgut der Gemeinde und eine ganze Reihe an Blühflächen wurde und wird im Gemeindegebiet angelegt, so im vergangenen Jahr zusammen mit dem Ortsverschönerungsverein in Witzmannsberg. 1500 Narzissen und 500 Krokusse erhielt dieser als Geschenk zum Jubiläum.

Auch das Thema Bienen wird in der Gemeinde Ahorn seit Jahren von der Kommune, der Schule und den örtlichen Vereinen sehr ernst genommen. So befindet sich in der Eichaer Flur ein öffentlicher Schaukasten des Obst- und Gartenbauvereins Eicha. Ein Bienenvolk der Familie Geisthardt ist dort hinter Glas zu beobachten und weitere Völker stehen in unmittelbarer Nähe an den Streuobstwiesen der Kommune und den Blühstreifen der Familie Sollmann. Bereits die Kinder lernen in Ahorn den Umgang und die Bedeutung der Bienen. So wurde im vergangenen Jahr von Rektorin Gabriele Walther und Elternbeirat Matthias Reg das Projekt Schulimkern ins Leben gerufen. Die Kinder betreuen regelmäßig unter Anleitung die Völker, gestalten die Bienenkästen und werden spielerisch an das Imkern herangeführt. Für das Jahr 2019 ist mit dem ersten Schulhonig zu rechnen.

Um die vielen Aktivitäten rund um das Thema Arten- und Bienenschutz weiter voranzutreiben, ist die Verwaltung von Bürgermeister Martin Finzel beauftragt worden, die bestehenden kommunalen Flächen unter diesem Blickwinkel noch einmal zu überprüfen. red