Durch eine erneute Top-Platzierung haben die Lichtenfelser Segelflug-Piloten in der Bundesliga auf sich aufmerksam gemacht. Mit Platz 4 in Runde 6 schob sich der Aero-Club mit nun 79 Punkten auf Gesamtrang 3 hinter Aalen (86) und Bayreuth (84). Für die U25 lief es noch besser. Rundenplatz 3 lässt die Junioren auf Gesamtrang 2 zum Segelflugzentrum Königsdorf aufschließen.
Grund für die guten Ergebnisse war nicht zuletzt auch das hervorragende Wetter über Nordbayern. Eine Luftmassengrenze verlief quer durch Deutschland, Oberfranken lag glücklicherweise im Grenzbereich auf der guten Seite. Die Überentwicklungen und Gewitter entluden sich in anderen Regionen. So nutzten die Lichtenfelser die sich im Grenzbereich bildenden Aufwindlinien zwischen Tschechien und dem Thüringer Wald für schnelle Flüge.
Jan Kretzschmar war mit seiner LS8 mit 132,12 km/h über 435 Kilometer mit Abstand der schnellste Lichtenfelser Pilot, gefolgt von Wolfram Bartsch auf einer Ventus 2cxt (116,71 km/h; 540 km) und Markus Reuß auf einer LS 1f (100,08 km/h; 481 km). Ähnlich schnell unterwegs waren die U25-Junioren. Patric Rießner erflog mit der Vereins-LS 4b eine Schnittgeschwindigkeit von 102,02 km/h über 508 Kilometer. Dominik Biesenecker auf der Verein-LS 7wl (98,1 km/h; 514 km) und Philipp Lauer auf der Vereins-LS 8a (92,45 km/h; 395 km) mit einem Flug beim Jena-Cup brachten noch zwei weitere Resultate in die U25-Wertung ein.


Für "Deutsche" qualifiziert

Erfolgreich verlief für Philipp und Gerd Peter Lauer auch die Qualifikation zur deutschen Meisterschaft in der Standardklasse. Beim Jena-Cup belegten Vater und Sohn nach fünf Wertungstagen vordere Platzierungen. Gerd Peter Lauer feierte auch einen Tagessieg auf der LS 8 neo und wurde Gesamtdritter. Sohn Philipp belegte bei seinem ersten Wettbewerb in der Seniorenklasse mit nur wenigen Punkten Rückstand auf der Vereins LS 8a Rang 5. gpl