Neben den fünf Tischtennis-Herrenmannschaften aus dem Kreis Coburg, die auf Verbandsebene aufschlagen, sind in zwei Ligen auf westoberfränkischer Ebene weitere 16 Herrenteams vertreten. Dabei verzeichnet nach Abschluss der Vorrunde in der Bezirksoberliga der FC Adler Weidhausen mit dem 2. Rang die beste Platzierung. In der Bezirksliga steht der TSV Unterlauter mit einer "weißen Weste" an der Spitze.

Von den zehn Mannschaften in der westoberfränkischen Bezirksoberliga sind fünf aus dem ehemaligen Tischtenniskreis Coburg/Neustadt im Einsatz. Die weiteren Teams kommen aus dem Bereich Bamberg (drei) und Lichtenfels (zwei).

Bezirksoberliga: Zweikampf

Mit großen Schritten scheint der Post-SV Bamberg, der sich im vergangenen Jahr freiwillig aus der Landesliga zurückgezogen hat und frisch formiert hat (vier Neue), der Meisterschaft entgegen zu gehen. Dies deshalb, da er ein lupenreines Punktekonto von 18:0 aufweist. Selbst der ärgste Verfolger, der FC Adler Weidhausen, war gegen die Domstädter chancenlos geblieben - damals allerdings stark ersatzgeschwächt. Mit 16:2 Zählern hat Weidhausen aber immerhin vier Punkte mehr als der Rangdritte TV Schwürbitz (12:6) und damit beste Chancen auf die Vizemeisterschaft.

Diese würde zugleich den Aufstiegsrelegationsplatz und damit die Möglichkeit zum Mitaufstieg bedeuten. Während der TTC Rödental sich noch im positiven Bereich befindet (11:7), verzeichnet der TSV Untersiemau II als Tabellenfünfter ein ausgeglichenes Punktekonto (9:9). Im Gefahrenbereich befindet sich zwar der TSV Scherneck (6:12), hat aber immerhin vier Zähler mehr als die stark abstiegsgefährdete TTG Neustadt-Wildenheid (2:16).

Insgesamt brachten die zehn Mannschaften 104 Akteure zum Einsatz. Als einzige Dame mischt Tania Fischer (Weidhausen) im Chor der Spitzenspieler erstaunlich gut mit.

Einen gewissen "Rekord" halten der TSV Untersiemau II und die TTG Neustadt-Wildenheid. Beide brachten, beziehungsweise mussten jeweils 14 Spieler aufbieten. Der TTC Rödental dagegen nur acht. Zum Rückrundenauftakt ist der TSV Untersiemau am heutigen Samstag Gastgeber für Scheßlitz.

Bezirksliga: Unterlauter stark

Als ein prächtiger "Jägersmann" präsentierte sich der TSV Unterlauter in der Nord-Bezirksliga. Er gewann nicht nur alle zehn Vorrundenbegegnungen, sondern verbuchte dabei stets deutliche Siege, so dass nicht nur das Punktverhältnis (20:0), sondern auch das Spielverhältnis (90:29) eine deutliche Sprache spricht.

Wie in der Bezirksoberliga, so wird auch hier der 2. Platz vom FC Weidhausen (18:2), und zwar von der zweiten Mannschaft, eingenommen. Während der SV Meilschnitz (16:4) noch guten Kontakt zu Weidhausen hat, fällt der TTC Rödental vom Spitzentrio schon etwas ab (12:8). Die restlichen sieben Mannschaften liegen im negativen Bereich.

Am meisten gefährdet sind der TV Lützelbuch (2:18), der TTC Wohlbach III (5:15), TV Ebersdorf und TSV Scherneck (je 6:14). Etwas mehr Luft haben der TV Ketschendorf und der TSV Bad Rodach (je 8:12). Unter den 103 eingesetzten Spielern trumpfte der 13-jährige David Fischer (Weidhausen) als bester Ligaspieler auf.