Während es für die Tischtennis-Herren aus dem Aischgrund nur noch um die Ehre ging, wäre der TV 48 Erlangen II mit einem Sieg der Meisterschaft einen großen Schritt nähergekommen. Die Erlanger haben den direkten Aufstieg bei zwei ausstehenden Spielen aber immer noch selbst in der Hand. Der TSV Frauenaurach gewann das Verfolgerduell der 3. Bezirksliga und hat gute Chancen, den FC Eschenau II mit weiteren Siegen vom Relegationsplatz zu verdrängen.
Rang 1 und 2 der 1. Kreisliga waren schon an Höchstadt und Zeckern vergeben; der ersatzgeschwächte TTC entschied das Prestigeduell mit einem Kraftakt für sich und steuert einer verlustpunktfreien Saison entgegen. Spannend ist noch der Kampf um den Klassenerhalt. Neben der bereits abgestiegenen TS Herzogenaurach sind die TSG Weisendorf, die SpVgg Erlangen V, der SV Tennenlohe und Siemens Erlangen gefährdet. Weisendorf kann sich höchstens noch über die Relegation retten.


Zeckern ist kampflos Meister

Die Zeckerner Frauen waren zwar nicht im Einsatz, durch die Punkt- und Spielverluste des TV Schwabach II bei drei Partien innerhalb von sechs Tagen steht die SpVgg aber als Meister der 1. Bezirksliga fest. Die Reserve bekommt in der 2. Bezirksliga ein Fernduell mit der TSH um direkten Abstieg oder Relegation, wobei Zeckern ein Remis reicht. Der SC Adelsdorf verlor seine letzte Begegnung in der 3. Bezirksliga und kann den Aufstieg über die Ausscheidungsspiele schaffen. Da Primus Retzelfembach drei Tage zuvor gewonnen hatte, hätte den SCA-Frauen auch ein Sieg nichts mehr genützt.
Die Dritte aus Zeckern braucht am letzten Spieltag der 1. Kreisliga beim feststehenden Meister in Wilhelmsdorf vermutlich zwei Punkte, um die Aufstiegsrelegation zu buchen, da der nur einen Zähler zurückliegende Konkurrent Uttenreuth II mit Kellerkind Forth eine vermeintlich leichte Aufgabe vor der Brust hat.


Männer, 1. Bezirksliga Mfr.

SC Adelsdorf -
TV 48 Erlangen II 9:7
Obwohl die Hausherren ohne ihre Nummer 1, Igor Ondrejicka, antraten, gelang ihnen dank geschlossener Mannschaftsleistung ein sensationeller Sieg gegen den Ligaprimus. Zöbelein/Nagel verloren überraschend gegen Schaub/Ritter mit 0:3. Porsch/Sussmann ließen dafür den bis dahin ungeschlagenen Bönold/Krause keine Chance. Auch Krumbeck/Müller bestritten ihre Partie gegen Schiebold/Gringmuth siegreich (3:1).
Jürgen Zöbelein spielte stark auf und rang Bönold mit 3:1 nieder. Auch Markus Nagel zeigte eine starke Leistung und behielt nach furioser Aufholjagd gegen Schaub mit 3:2 die Oberhand. Im mittleren Paarkreuz steigerte sich Simon Porsch nach schwachem erstem Satz gegen Schiebold (3:1). Jörg Sussmann musste sich dem in dieser Spielzeit ungeschlagenen Krause mit 9:11 im fünften Satz geschlagen geben. Volker Krumbeck fand gegen Ritter nicht richtig ins Spiel und verlor in vier Durchgängen. Besser machte es Ersatzspieler Patrick Müller, der Gringmuth mit 3:1 niederrang.
Im zweiten Durchgang rang der überragende Zöbelein Schaub mit 3:1 nieder. Nagel fand gegen Bönold kein Durchkommen (1:3). Auch Porsch musste sich dem starken Krause mit 0:3 geschlagen geben. Sussmann fuhr jedoch mit einem 3:1 über Schiebold den Zähler zum zwischenzeitlichen 8:5 ein. Im hinteren Paarkreuz mussten sich jedoch sowohl Krumbeck gegen Gringmuth als auch Müller gegen Ritter mit 1:3 geschlagen geben. Zöbelein/Nagel behielten im alles entscheidenden Schlussdoppel gegen Bönold/Krause die Nerven (3:1). spo


Männer, 1. Kreisliga

SpVgg Zeckern -
TTC Höchstadt 7:9
So viele Punkte hat noch keine Mannschaft gegen Höchstadt ergattert, dennoch reichte es für die SpVgg nicht zum Sieg. Aus den Doppeln nahmen die Gastgeber dank der 3:1-Erfolge von Philipp Nüßlein und Tobias Miemitz gegen Elmar Schlang und Günther Richter sowie Ralf Hellmann und Alexander Körner über Matthias Harrer und Manfred Riegler eine knappe Führung mit in die Einzel, da Stefan Galster und Tom Hayward dem TTC-Duo Christian Friedrich/Tobias Leithold unterlagen.
Leithold gegen Nüßlein (3:0) und Friedrich gegen Miemitz (3:1) sorgten für die erstmalige Gästeführung, die der Spitzenreiter aber noch drei Mal abgab. Selbst beim 4:7 gab sich die SpVgg noch nicht geschlagen: Galster, Hellmann und Körner schafften den Gleichstand. Riegler zitterte sich mit 11:9 im Entscheidungssatz gegen Hayward zum 8:7 für Höchstadt, ehe Friedrich/Leithold mit einem 3:0 gegen Nüßlein/Miemitz die weiße Weste des Primus wahrten.


Frauen, 3. Bezirksliga Nord

SC Adelsdorf -
TuSpo Heroldsberg 3:8
Die Hoffnungen des SCA ruhten auf Seukendorf, doch der Tabellenvorletzte leistete keine Schützenhilfe, sondern unterlag dem TTC Retzelfembach mit 1:8 und machte den Spitzenreiter zum Meister. Die Motivation der Aischgründer dürfte entsprechend gesunken sein, der Fokus bereits auf die Relegation gerichtet. Die Gäste kämpfen noch um den Klassenerhalt und entschieden bei Doppel für sich. Die einzigen Punkte für die Gastgeberinnen holten Gudrun Donner (2) und Waltraud Müller. Sabine Fiedler und Heike Schmid gingen in ihren beiden Einzeln leer aus. rup