Über die Wasserversorgung im oberfränkischen Raum informierte sich eine Delegation aus Paraguay. Beim Besuch der Fernwasserversorgung Oberfranken (FWO) stand der Botschafter von Paraguay, Fernando Daniel Ojeda Cáreres, ganz im Rampenlicht.


FWO vorgestellt

Die Gruppe wurde vom Seniorchef der Gauff-Gruppe Nürnberg Helmut P. Gauff und seinem Diplom-Ingenieur Patricio Salinas begleitet. Verbandsvorsitzender Heinz Köhler, der zu seiner Zeit als Bundestagsabgeordneter selbst in Paraguay war und dort Erfahrungen über Land und Leute gesammelt hatte, begrüßte die Gruppe in der Trinkwasseraufbereitungsanlage (TWA) in Rieblich.
Er informierte im Allgemeinen über die Wasserversorgung im oberfränkischen Raum, speziell dann über die Aufgaben der FWO. Die Gäste, denen es in Bayern sehr gut gefällt, waren von der Wassergewinnung aus der Ködeltalsperre, der Aufbereitung im nahe gelegenen Rieblich sowie der Wasserförderung und Wasserverteilung sehr angetan.
Sie zeigten sich nach einem Rundgang mit Abteilungsleiter Michael Vokal sehr beeindruckt von der Aufgabenstellung der FWO. Diskutiert wurde auch über die strukturellen Unterschiede innerhalb Deutschlands. Besonders galt das Interesse den eingesetzten technischen Standards und der fachlichen Kompetenz der Mitarbeiter. Der Botschafter skizzierte seinerseits die Situation in Paraguay, wonach weniger die Trinkwasserversorgung sondern vielmehr die Abwasserentsorgung Probleme bereitet.