Die Mitglieder der Kissinger Sängervereinigung haben sich zur Mitgliederversammlung im Probenlokal in der Sinnberg-Grundschule getroffen. Neben dem Rückblick auf die Höhepunkte des vergangenen Jahres standen turnusmäßig Neuwahlen von Vorstand und Beirat an.
Vorsitzender Wolfgang Russ erinnerte an ein arbeitsreiches und erfolgreiches Jahr 2016. Er erwähnte 37 Chorproben einschließlich zwei Sonderproben und neun Konzerte.
Der Höhepunkt des letzten Konzertjahres sei die Aufführung des Werkes "Requiem op. 48" von Gabriel Fauré in der Wandelhalle mit rund 100 Sängern und Sängerinnen in großer Orchesterbegleitung durch die Jenaer Philharmonie gewesen.
Der Musikalische Leiter, Hermann Freibott, freute sich über die außergewöhnlich positive Entwicklung des Chores. Repertoire und Leistungsniveau haben im letzten Jahr noch einmal angezogen, so dass mittlerweile auch anspruchsvolle geistliche und weltliche Werke in großer Orchesterbegleitung aufgeführt werden können.
Für das nächste Jahr sei eine Mitwirkung als Chor bei der Aufführung von Beethovens 9. Sinfonie ("Ode an die Freude") angedacht. Der Chor sei zudem sehr wandlungsfähig, was auch das Sommerkonzert in Bad Bocklet bewies, bei dem sich der Chor auch einmal von seiner amüsanten und humorvollen Seite zeigen durfte.


Alle Posten wieder besetzt

Bei den anschließenden Neuwahlen wurden die Posten bis auf eine Ausnahme mit den bewährten Personen besetzt (siehe Infokasten). Neu im Vorstand dabei ist Regina Renninger für Anne Zaak, die auf eigenen Wunsch ausschied.
Nach den Neuwahlen erfolgte ein Ausblick auf die kommenden Konzerte und Veranstaltungen. So sei auch in diesem Jahr eine große Anzahl von Konzerten geplant.
Am 16. und 18. Juni wird der Chor zwei Großkonzerte mit dem Bezirksjugendsinfonieorchester Hammelburg - Beethovens "Chorfantasie" - in Würzburg und Aschaffenburg geben. Zudem sei im Herbst auch eine CD-Aufnahme geplant. red