Ebern — Sehr erfolgreich kehrten die 14 Schützen des Field-Target-Shooting-Clubs Ebern von der dritten "Saxonian Open", der offenen sächsischen Meisterschaft, aus Marienberg zurück. Horst Lehnert und Gerold Henning gewannen in ihren Klassen.
Das Gelände im Erzgebirge war bestens geeignet und interessant für die Wettkämpfe. Es stellte jedoch höchste Anforderungen an die Schützen, zumal die Ziele in der bergigen Landschaft nicht leicht zu treffen waren. Zudem wehte am ersten Tag ein böiger Wind, verbunden mit Regen, aus allen Himmelsrichtungen. Der zweite Tag war mit Sonnenschein der angenehmere Wettkampftag. 25 Lanes mit 100 Zielen waren für die verschiedene Klassen an Bäumen, im Gebüsch und Gras aufgebaut. Der Wettbewerb dauerte über vier Stunden bei einem Parcours von rund vier Kilometern Länge.
Die Klasse 1, bis 16 Joule, stand ganz im Zeichen der Eberner, von denen sich vier Schützen unter den ersten sechs platzierten. Horst Lehnert gewann seinen ersten großen Wettkampf mit 80 Treffern. Bronze holte Alina Kraus mit 72, Fünfter wurde Willi Thein mit 66 und Sechster Gerhard Einwag mit 57 Treffern.
In der Klasse 2, 16 Joule mit Prellschlag, gab es Platz 2 für Friedrich Reber mit 68 Treffern. Dritter wurde Christoph Schikora (62), Sechster Alexander Wöller (50). In der Klasse 3 holte Marc Lehmann Bronze mit 73 Treffern. Neunter wurde Karsten Prediger, Zehnter Dave Kraus.
In der Klasse 4 siegte Michael Birke (41 Treffer). Die Klasse 5 wurde von den Ebernern dominiert, die alle auf dem Podium standen: 1. Gerold Henning, 2. Natalia Vitaev 63, 3. Konstantin Maximow 59 Treffer.
Diese Platzierungen der Eberner machen Hoffnung für die im Juli stattfindenden deutschen Meisterschaften in Dorsten (Nordrhein-Westfalen). di