von unserem Mitarbeiter Roland Meister

Münchaurach — Zusammen gehören sie seit 150 Jahren dem SC Aurachtal-Münchaurach an. Mit Manfred Roderus, Hans Strattner und Georg Föckersperger wurden bei der Hauptversammlung drei Männer geehrt, die dem Sportclub vor einem halben Jahrhundert beigetreten waren.
War es bei Manfred Roderus und Hans Strattner die Freude am Spiel mit dem runden Leder, die sie zum Verein brachte, liebt Georg Föckersperger den Sport allgemein. Roderus und Strattner spielten gemeinsam in der ersten Mannschaft und später bei den alten Herren. Manfred Roderus erinnert sich noch gut an den Bau eines neuen Spielfeldes. Damals habe es niemanden im Verein gegeben, der sich um die Fußballer kümmern wollte, so dass er selbst kurzerhand das Amt des Spielleiters übernommen habe. Beim Bau des Spielfeldes habe er dann seinen späteren Nachfolger Rudolf Dreßel kennengelernt.

"Ich liebe die Franken"

Georg Föckersperger wurde in Landshut geboren und kam der Liebe wegen nach Münchaurach. "Ich liebe nicht nur den Sport, als gebürtiger Bayer schätze und liebe ich auch die Franken." Als Unternehmer sei es für ihn eine Selbstverständlichkeit gewesen, den Fußballverein auch finanziell zu unterstützen, so Föckersperger.
Ebenfalls 50 Jahre ist Franz Hartstock Mitglied im Verein, er konnte aber nicht an der Versammlung teilnehmen.
Vorsitzender Klaus Schu mann überreichte den drei Geehrten neben Urkunde und Anstecknadel noch eine guten Tropfen Wein.
Noch nicht ganz so lange, aber immerhin auch schon 25 Jahre halten Manuel Söll, Klaus und Bruno Keck, Manuela Weiß, Michael Deistler, William Dittler und Gertrud Huber dem Verein die Treue. Auch sie erhielten Urkunden und Anstecknadeln.
Für 100 Spiele in der ersten Mannschaft wurde Jörg Tauwald geehrt. In der Tischtennisabteilung gab es Urkunden für Michael Eckerle und Helmut Höhlriegel (beide 150 Spiele) sowie für Volker Fuchs (300).
Nach den Berichten der Abteilungsleiter und des Kassierers bat der Vorsitzende die Mitglieder, einem Kredit zur Finanzierung der Sportheimrenovierung zuzustimmen. Wie Schu mann herausstellte, sind die Heizungsanlage und die Wasserinstallation veraltet. Eine Erneuerung sei daher unumgänglich. Ohne Diskussion wurde der Vorstand ermächtigt, ein Darlehen von maximal 25 000 Euro aufnehmen zu dürfen.
Die Neuwahlen unter der Leitung von Pfarrer Peter Söder waren in nur fünf Minuten erledigt. Die Mitglieder bestätigten die gesamte Vorstandsmannschaft einstimmig.