Die Verantwortlichen der Stadt Forchheim und der Polizeiinspektion Forchheim haben im Vorfeld des Annafestes darüber beraten, ob es sinnvoll ist, auf dem Festgelände des Annafestes eine separate Anlaufstelle für Frauen, die belästigt wurden, einzurichten. Sie stimmten darin überein, dass eine solche eigene Anlaufstelle grundsätzlich eine gute Einrichtung sei. Aber ein solcher Anlaufpunkt auf dem Annafest bringe aufgrund der Ausdehnung und der topografischen Gegebenheiten des Geländes keinen Nutzen.
Was würde es einer belästigten Frau im Bereich der oberen Keller nutzen, wenn gegenüber dem Riesenrad eine Rettungsinsel installiert wird? Aus diesem Grund bittet die Stadt Forchheim, alle Mädchen und Frauen, die sich belästigt fühlen oder wurden, sich sofort an die in der Nähe positionierten Sicherheits- oder Polizeikräfte zu wenden.
An jeder Bühne und an jeder Bar halten sich erkennbare Sicherheitskräfte auf. Als weitere Anlaufstellen stehen die beiden Sanitätswachen und das Festleitungsbüro zur Verfügung. Zudem wird die Stadt Forchheim alle Schausteller und Wirte in dieser Sache sensibilisieren und um Mithilfe ersuchen. Die Polizei empfiehlt zudem, sich im Fall einer Belästigung lautstark bemerkbar zu machen. red