Marco Meissner

Die Halbzeitmarke bei "Kronach leuchtet" ist überschritten. Mittlerweile sind schon sechs der zehn "erleuchteten" Nächte vorüber. Bis auf eine fast einkalkulierbare Ausnahme gab es für Projektleiter Markus Stirn nur Positives in seiner Zwischenbilanz am gestrigen Mittwoch zu berichten.
"Bisher war die Veranstaltung sehr erfolgreich und sehr gut besucht", betonte er. Bei den Besucherzahlen bewege sich "Kronach leuchtet 2017" seinem Gefühl nach auf dem hohen Niveau des Vorjahres.


Nur einmal Regen

"Das Wochenende war spitze", freute sich Stirn. Das liegt auch daran, dass es von Freitag bis Montag bis auf wenige Tröpfchen trocken geblieben ist. Am Dienstag hingegen hat der Wettergott kein Einsehen mit dem Veranstalter gehabt. Für Stirn aber kein Beinbruch - eher schon absehbar. "Der Dienstag war in den vergangenen drei Jahren immer verregnet. Von daher liegen wir eigentlich im Trend", scherzte er.
Trotz der stattlichen Besucherzahlen und der weiten räumlichen Ausdehnung sei das Lichterfestival bislang ohne Zwischenfälle über die Bühne gegangen. Selbst beim Nadelöhr an der Treppe zur Oberen Stadt laufe alles ohne Drängeleien ab.


Animationen fesseln Betrachter

"Die Leute sind gut drauf. Von daher trifft es unser Motto ,wohlfühlen - entdecken - staunen‘ genau", unterstrich Stirn. Wie gut die Stimmung unter den Besuchern ist, spiegele sich selbst in kleinen Gesten wider; wenn die Betrachter dem animierten Flößer an der Europabrücke zuwinken oder die Menschen mit den Pingpong-Spielern vor der Amtsgerichtsfassade mitfiebern, nannte der Projektleiter Beispiele.
Solche Szenen sorgen auch dafür, dass die Motivation im Veranstalterteam ungebrochen hoch ist. Jetzt hofft Stirn nur, dass "Kronach leuchtet" noch einen trockenen Abschluss findet.