Die Regionalliga-Basketballerinnen des SC Kemmern haben sich mit einem Sieg in die Weihnachtspause verabschiedet. Stark ersatzgeschwächt, aber durch Spielerinnen des Kooperationspartners DJK Brose Bamberg ergänzt, gewannen sie bei der Zweitliga-Reserve des TS Jahn München mit 81:75.
Aufgrund des WNBL-Derbys gegen Würzburg musste Trainer Tobias Schilde auf alle Nachwuchsspielerinnen verzichten. Wegen Verletzungen bzw. Krankheit fielen mit Lott, Kasper, Winter und Redeker vier weitere Akteure aus, so dass aus dem Stammkader lediglich zwei Spielerinnen zur Verfügung standen. Neben der 14-jährigen Kim Siebert konnten somit auch die Talente der DJK Brose Bamberg, Svea Wagner, Ramona Hesselbarth und Laura Nadolski, wertvolle Spielzeit sammeln. Verstärkt wurde das Kemmerner Team durch die DJK-Zweitligaspielerinnen Tanja Lehnert und Daniela Vogel, die vor der Saison für genau diese Situationen mit einer Spielberechtigung ausgestattet worden waren.
Nach einer komfortablen 44:24-Halbzeitführung ließ die Konzentration der Kemmernerinnen immer mehr nach. Zehn Münchner Punkte in den letzten drei Minuten sorgten dafür, dass es zu Beginn des finalen Viertels nur noch 46:61 stand. Richtig eng wurde es in der 38 Min., als Julia Sturm mit ihrem vierten Dreier auf 71:74 verkürzte.
Mit fünf Punkten in Folge verschaffte Antonia Gut dem SC Kemmern jedoch wieder etwas Luft (71:79/39. Min.). 60 Sekunden später konnten sich die Oberfränkinnen dann über den verdienten 81:75-Auswärtserfolg freuen. red
SC Kemmern: Vogel (15 Punkte/2 Dreier), Gut (15/3), Hesselbarth (13), Nadolski (10), Wagner (9), Ulshöfer (8/2), Siebert (6), Lehnert (5)