Steinberg — Die alte Kirche St. Pankratius in Steinberg ist von Anfang Mai bis Ende Oktober an Sonntagen von 14 Uhr bis 16 Uhr für Besucher geöffnet. Steinberger Bürger übernehmen die Aufsicht und stehen für Fragen zur Verfügung. "Dabei wurde festgestellt", so der Zweite Vorsitzende des Heimat- und Kulturvereins Steinberg, Heiner Eidloth, "dass die leicht abfallende Rasenfläche zwischen Kirchentreppe und Treppe zum unteren Friedhof für ältere Menschen eine Sturzgefahr darstellt."

1600 Euro als Erlös

Die Theatergruppe Steinberg und der Heimat- und Kulturverein Steinberg veranstalteten auf dem Hansenhof von Michael Hammer ein Backofenfest. Gefeiert wurde neben der 100-jährigen Marter auch das Backhaus, das vor 60 Jahren gebaut wurde. Der Erlös in Höhe von 1600 Euro wird nun zweckgebunden zur Beseitigung dieser erwähnten Schwachstelle zur Verfügung gestellt.
Der Heimat- und Kulturverein bedankte sich in diesem Zusammenhang bei Wilhelmsthals Bürgermeisterin Susanne Grebner (SPD/Freie Bürger) für die Kostenübernahme der Hinweisschilder zur historischen Kirche St. Pankratius und bat sie, die Schwachstelle auf dem oberen Friedhof beseitigen zu lassen. Die Spende wurde der Rathauschefin von Heiner Eidloth - auch namens der Theatergruppe Steinberg - übergeben.
Die Bürgermeisterin freute sich sehr über die Spende. Gleichzeitig würdigte sie das Engagement der beiden Vereine. Der Heimat- und Kulturverein Steinberg hatte sich bereits große Verdienste bei der Instandsetzung der alten Pfarrkirche St. Pankratius erworben. Die Theatergruppe hatte durch die ausschließlich für gemeinnützige Zwecke verwendeten Reinerlöse ihrer Veranstaltungen maßgeblich zur Verschönerung Steinbergs beigetragen. So erfolgten auf Initiative und Kosten der Theatergruppe auch das nächtliche Anstrahlen der beiden Kirchen St. Pankratius sowie die Restaurierung des alten Wegekreuzes in der "Kalkhütte". Der Erlös ihres Freiluft-Theaterstücks "Der Gottesfriede von Steinberg", das sie im Sommer 2013 anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der "neuen" Pfarrkirche zeigte, wurde für die "neue" Pfarrkirche gespendet. hs