Eine Zeitreise durch die 50 000-jährige archäologische Geschichte der Stadt Hollfeld zeigt eine Ausstellung, die jetzt in der Gesamtschule in Hollfeld eröffnet wurde. Anlass ist die 1000-Jahrfeier der Stadt. Die Exponate zeigen archäologische Lese- und Grabungsfunde im Raum Hollfeld seit 1900.
Die Stücke reichen von Speerspitzen über Ton- und Grabungsobjekten bis hin zu Funden aus der Neuzeit. Sie wurden von den Heimatpflegern Günther Hofmann und Josef Gardill sowie dem Landesamt für Denkmalpflege in den letzten 50 Jahren in mühsamer Kleinarbeit zusammengetragen und ausgewertet. Die Ausstellung wird mit Leihgaben vom Landesamt für Denkmalpflege, dem Archäologischen Museum und dem Historischen Verein aus Bayreuth ergänzt.
Ralf Obst vom Landesamt für Denkmalpflege zeigte auf, dass die Funde aus der Zeit seit der ersten Nennung von Hollfeld bis zur Neuzeit stammen. Norbert Hübsch vom Historischen Verein Bayreuth hob hervor, dass die Ausstellung in der Gesamtschule Hollfeld auch das Interesse der Schüler an der Frühzeit wecken solle. Die Präsentation ist während der Öffnungszeiten der Gesamtschule geöffnet. Bürgermeisterin Karin Barwisch (Bürgerforum) bedankte sich bei allen Mitwirkenden, die zum Gelingen der interessanten Ausstellung beigetragen haben. gel