Zeil — Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium, Dorothee Bär aus Ebelsbach (CSU), hat den Zeiler Hafen besichtigt. Seit seiner Eröffnung im Jahr 2000 hat sich der Main-Hafen zu einem der bedeutendsten Wirtschaftsfaktoren für die Stadt und zu einem wichtigen Infrastrukturknotenpunkt für die Region entwickelt, teilten die Zeiler Stadtwerke mit, bei denen die Geschäftsführung für die Mainlände liegt.
Auf derzeit rund vier Hektar Hafenfläche werden vor allem Forst- und Agrarprodukte wie Holz, Getreide und Düngemittel, Nahrungs- und Fertigwaren sowie Steine und Kohle umgeschlagen, erläuterte Bürgermeister Thomas Stadelmann (SPD). "Mit der Erweiterung des Hafens im Jahr 2007 konnte die Umschlagsfläche bereits maßgeblich vergrößert werden und so das Rundholzgeschäft mit den Staats- und Privatforsten forciert werden," ergänzte der Geschäftsführer der Hafen Zeil GmbH und Werkleiter der Stadtwerke Zeil, Günther Bier. "Inzwischen zeigen neben dem Agrargüterbereich und den Forsten noch weitere Branchen Interesse am Hafen Zeil."

Sieben Millionen Euro

Im Jahr 2010 feierte Zeil die einmillionste Umschlags-Tonne. In den kommenden Jahren sind den Angaben zufolge weitere umfassende Investitionen von rund sieben Millionen Euro für die Ertüchtigung und den Ausbau der Hafenanlagen geplant. Davon trägt die Stadt mit den Stadtwerken zwei Millionen Euro (fünf Millionen die ansiedelnden Firmen).
Die Pläne für die Erweiterungen des Geländes stellte Bier in Zusammenarbeit mit Michael Brehm, zuständig im Landkreis Haßberge für die Wirtschaftsförderung und die Kreisentwicklung, der Parlamentarischen Staatssekretärin Dorothee Bär am Hafen vor. Sie ist auch in ihrer Funktion als Koordinatorin der Bundesregierung für Güterverkehr und Logistik nach Zeil gekommen. Mit der Erweiterung können laut Bier die Arbeitsplätze am Zeiler Hafen gesichert und weiter ausgebaut werden. red