Die Klasse 10a MG (Mittelschule Ganztags) der Grund- und Mittelschule Pressig würdigte in einer interessanten, selbst erstellten Ausstellung die bayerische Verfassung. Die Ausstellung zum bayerischen Verfassungstag soll das Bewusstsein um die Bedeutung der Bayerischen Verfassung bei den Menschen wecken und stärken. Denn die Schüler sind bei ihrem Projekt überzeugt, die bayerische Verfassung ist es wert, geschätzt und geachtet zu werden. Schon zum Ende des Schuljahres 2015/2016 hat die Klasse überlegt, wie der Tag in Erinnerung an die Einsetzung der bayerischen Verfassung vor 70 Jahren, am 1. Dezember 1946, gewürdigt werden kann.
Unter Leitung ihrer Klassenlehrerin Gabi Walther und Mithilfe der Fachlehrerin für Wirtschaft Alexandra Toll und mit Sponsoring der Firma Wintergarten Baumann, Stockheim, ist es gelungen, eine sehenswerte, interessante und vor allem lehrreiche Ausstellung zu erstellen. Bei der Vorbereitung vor allem im Geschichte-Sozialkunde-Erdkunde-Unterricht hat sich die Klasse intensiv mit der Verfassung beschäftigt und die Texte zu ihrer Ausstellung verfasst. Als Erinnerung an den Verfassungstag erhielt jeder Schüler ein Lesezeichen mit dem Text der Bayernhymne, auch das wurde in geschickter Handarbeit angefertigt.
Die einzelnen Abschnitte und Inhalte der Verfassung wurden in Text- Bild- und Symboltafeln eindrucksvoll dargestellt. Die Rundgänge durch die Ausstellung am Verfassungstag wurden von den Zehntklässlern selbst geführt. Sie gaben ausführliche Informationen zu den Darstellungen, beginnend mit einer Schautafel von 1946, die Fotos von den zerbombten Städten München und Nürnberg zeigt. Vor der Schautafel war symbolisch für die grausamen Anblicke der Städte in Trümmern ein kleiner Schuttberg aus Betonresten aufgebaut. Je zwei Schüler der Klasse 10a MG stellten ihren Klassenkameraden aus den siebten bis neunten Klasse in einer Führung die Verfassung und ihre akribisch ausgearbeitete Ausstellung vor. Als besonderen Clou hatten sie sich dabei Puzzles und Quizfragen an den einzelnen Stationen ausgedacht: Es ging dabei nicht nur um anschauen, bewundern und staunen, sondern damit es ja keinem zu langweilig wurde und die Aufmerksamkeit stets gefordert war, durften gewisse Texte und Inhalte von den Ausstellungsbesuchern ergänzt werden.
Als krönender Abschluss wurde im Klassenzimmer eine CD mit der Bayernhymne abgespielt. Damit konnte man die Jugendlichen jedoch nicht begeistern, wie diese ehrlich zugegeben haben. Klar, im Zeitalter von Rock und Pop schätzt man anderes Liedgut. eh