Serkendorf — Bei der Jahreshauptversammlung des Kapellenvereins Serkendorf stellten sich Kassier Tino Dinkel und die Vorstandsmitglieder Josef Dinkel und Hans Dinkel nicht mehr zur Wiederwahl.
Zur Zweiten Vorsitzenden wurde Roswitha Zurek, zur Kassiererin Kerstin Weis und zu Beisitzern Ursula Dinkel und Sabine Dinkel gewählt. Für die Kassenprüfung fanden sich Anita Geuß und Ludwig Ultsch bereit. Den Posten der Schriftführerin übernimmt für ein weiteres Jahr Roswitha Zurek.
Zweiter Vorsitzender Wolfgang Weis wurde nach 24 Jahren in den "Ruhestand" verabschiedet. Er erhielt von Erstem Vorsitzenden Pfarrer Georg Birkel eine kleine Laterne mit Bildern "seiner" Kapelle und ein Buch über die Heiligen und deren Namenstage.
Die Geschichte der Marienkapelle ist sehr eng mit Wolfgang Weis verbunden. So war er 1989 beim Bau der Sakristei als Bauleiter für die Koordination der Maßnahmen verantwortlich.
In seiner Amtszeit wurde 1996 der Glockenturm renoviert und das Dach neu eingedeckt. 2004 wurde ein elektrische Geläut in die Marienkapelle eingebaut. Seine letzte Amtshandlung als Zweiter Vorsitzender war die im September 2014 abgeschlossene Innensanierung der Marienkapelle Beata Maria Virgine (Selige Jungfrau Maria).
Der Zahn der Zeit hatte am Interieur des Gotteshauses genagt, Staub und Ruß hatten sich abgelagert, diverse Defekte waren aufgetreten.
So war die abzuarbeitende Liste lang: Putzarbeiten waren zu erledigen, Elektroinstallationen auf Vordermann zu bringen, Kirchenmaler- und Restaurationsarbeiten auszuführen, aber das größte Augenmerk lag auf der Bekämpfund des Holzwurms im Dachgebälk sowie in den Holzbänken und im Holzaltar. Mit rund 60 000 Euro rechneten die Verantwortlichen laut eines Kostenplans. Der größte Teil wurde von der Erzdiözese Bamberg, von der Oberfrankenstiftung, von der Stadt Bad Staffelstein und vom Denkmalamt Lichtenfels übernommen.
"Der Rest wurde durch Spenden sowie von den Mitgliedern des Kapellenbauvereins selbst finanziert", erklärte Wolfgang Weis. Gerd Klemenz