Um ausreichend handlungsfähig zu sein, wird aus der kommunalen Arbeitsgemeinschaft Wirtschaftsband A 9 ein Verein. Diesem wird auch Igensdorf beitreten.
Eine kommunale Arbeitsgemeinschaft auf Grundlage des öffentlichen Rechts war das Wirtschaftsband A 9 bislang. Die Stadt Pegnitz war berechtigt, Zuschüsse zu beantragen und zu handeln. Ein Umsetzmanager wurde eingesetzt.
Doch die Arbeitsgemeinschaft hat Grenzen. Wie könne das Wirtschaftsband zu einer Rechtspersönlichkeit werden, die handeln könne? Indem es zum Zweckverband oder zu einem Verein würde, erläuterte Bürgermeister Wolfgang Rast. Da auch ein Zweckverband Grenzen habe und beispielsweise nur Kommunen Mitglied sein könnten und es ebenfalls schwierig wäre, neben den beide jetzigen Landkreisen Bayreuth und Forchheim einen weiteren aufzunehmen, entschied man sich für eine Vereinsgründung.
Auch die Juniorenakademie in Pegnitz für Schulabgänger, die verschiedene Berufsluft schnuppern möchten, würde so nicht weiter geführt werden können. Auch hier wäre ein Verein die Lösung zur Fortführung des erfolgreichen Projekts.
Die Umlage würde sich wie bisher auch nach der Anzahl der Einwohner richten. Zwei Euro betrage der Grundbetrag und dann würde je nach Anzahl der Projekte, an denen die Kommune teilnimmt, berechnet werden. Igensdorf zahle derzeit vier Euro pro Einwohner. "Es kommt aber etwas zurück", betonte Rast. Man komme schneller in eine Förderung. Auch das neueste Projekt, das Kernwegenetz, käme Igensdorf zugute. Seit 2007 hätten sich die bisher beteiligten 18 Gemeinden zusammengerauft. Nun soll am 10. Oktober die Gründungsversammlung stattfinden. Sprecher der kommunalen Arbeitsgemeinschaft war bislang der Bürgermeister von Pegnitz, Stefan Frühbeißer für den Landkreis Bayreuth und Wolfgang Rast für den Landkreis Forchheim die beiden Stellvertreter. Das solle beibehalten werden. map