Zum Pressebericht über die gemeinsame Sitzung des Stadtrates Wallenfels und Marktgemeinderates Steinwiesen äußert sich der Steinwiesener Bürgermeister Gerhard Wunder (CSU): "Der Markt Steinwiesen hat als Mitinitiator des Projektes Lebensqualität durch Nähe bereits im Jahre 2002 erkannt, dass eine interkommunale Zusammenarbeit für die Aufwertung der gesamten Region wichtig ist."
Zusammen mit dem Markt Nordhalben und der Stadt Wallenfels sei ein "Interkommunales städtebauliches Entwicklungskonzept" auf den Weg gebracht worden, welches die verschiedenen Projekte in den einzelnen Kommunen beinhaltete. Dies alles sei in den Jahren 2007/2008 geschehen. Nach Abschluss des Projektes seien sich die Beteiligten im Klaren darüber gewesen, dass es nun an die Umsetzung gehen müsse.
Gemeinsam wurde im Jahr 2012 ein Stadtumbaumanagement installiert, welches von der Regierung von Oberfranken finanziell unterstützt wurde. Dieses Umbaumanagement sei nun verlängert worden, sodass gezielt an die Umsetzung machbarer Projekte herangegangen werden konnte. Gleichzeitig sei im letzten Jahr ein "Generationenübergreifendes Wohnraumkonzept" erarbeitet worden, welches aufzeigen soll, welche Potenziale und welche Nachfrage nach Wohnraum in Wallenfels und Steinwiesen bestehen.
"Ich möchte deutlich herausstellen, dass wir vieles getan haben, um die Menschen davon zu überzeugen, hier in ihrer Heimat zu bleiben. Für den Markt Steinwiesen haben wir folgende Infrastrukturmaßnahmen eingeleitet: Radwegebau zur Erlabrück ins Leitschtal und zur Ködeltalsperre, städtebauliche Aufwertung des ehemaligen Bahnhofsgebäudes mit Festplatz und Straßenanbindung, Ausbau des Rathaus- und Kirchplatzes mit Lichtillumination, Aufwertung des Umfeldes beim Beierswehr, Abriss des Anwesens An der Rodach 4 mit gleichzeitiger Aufwertung der umliegenden Wohnhäuser, Abriss des Gebäudes Nordhalbener Straße 13 zur Aufwertung des Gasthauses Grüner Baum und die Kostenbeteiligung beim Ausbau des Kirchenvorplatzes mit Aufzug zum Pfarrzentrum", stellt Wunder heraus.
All diese Maßnahmen sollten dazu beitragen, dass sich die Bürger in ihrer Heimat wohlfühlten. "Mit dem eingeschlagenen Weg wollen wir die Bürger davon überzeugen, dass es sich lohnt, in ihre Heimat zu investieren", sagt der Bürgermeister. Dies habe auch Baurätin Isabel Strehle von der Regierung von Oberfranken bei der Veranstaltung festgestellt. Sie habe erklärt, dass man nicht darauf warten könne, dass Investoren von außen kommen. Letztlich müssten die Bürger vor Ort davon überzeugt werden, in ihre Heimat zu investieren. "Wir wollen gemeinsam diesen Weg bestreiten und hoffen, dass uns die Bürger dabei unterstützen", stellt der Bürgermeister heraus.
Den Vorwurf "Den Worten müssen Daten folgen" könne Wunde so nicht akzeptieren, "da wir seit 2002 alles tun, was im Rahmen unserer Möglichkeiten getan werden kann". red