Windheim — Die Tischtennis-Herren des TSV Windheim stehen im Endspiel um den Bezirkspokal. Im Halbfinale musste der Oberfrankenligist beim FC Adler Weidhausen (3. Bezirksliga) antreten und setzten sich mit 5:1 durch. Das Ergebnis täuscht jedoch etwas über den Spielverlauf hinweg, da die Weidhäuser ein Gegner fast auf Augenhöhe waren.
Zu Beginn gab es einen deutlichen 3:1-Erfolg von Fritz Schröppel gegen Fischer. Armin Raab musste gegen den jungen Leffer einen 1:2-Rückstand aufholen und lag auch im Entscheidungssatz ständig hinten, ging aber beim 11:10 erstmals in Führung. Leffer machte daraufhin einen Fehlaufschlag und somit stand es 2:0 für den TSV. Danach brannte Götz gegen Matthias Trebes ein Feuerwerk an Schmetterschlägen ab, wie man es selbst in der Oberfrankenliga nur selten sieht. Trebes rettete sich in den fünften Satz, musste dem Gegner aber mit einem etwas unglücklichen 11:9 den Vortritt lassen.
Eine deutliche Angelegenheit war das Aufeinandertreffen von Schröppel und Leffer. Mit den Noppenbällen des Windheimers konnte sein Gegner wenig anfangen, und somit erhöhte Schröppel auf 3:1 (11:2, 11:6, 11:4). Das zweite Spiel von Trebes stand auf Messers Schneide, da er beim Stand von 1:1 den dritten Satz nur hauchdünn mit 13:11 gewann, ehe er im vierten Satz nichts mehr anbrennen ließ. Den Schlusspunkt zum 5:1 setzte Raab gegen Götz, den er mit seinen Aufschlägen zwei Sätze lang in Schach hielt. Götz gewann zwar den dritten Durchgang, fabrizierte im vierten Satz aber beim 10:10 ebenfalls einen Fehlaufschlag, was Raab nutzte und mit seinem ersten Matchball den Erfolg der Gäste besiegelte.

Finale in der TSV-Arena

Somit stehen die Windheimer wiederum im oberfränkischen Pokalfinale. Am 1. März wird es wohl zu einer Neuauflage des Vorjahresendspiels gegen Eggolsheim kommen wird. Die Windheimer haben dann wiederum Heimvorteil, da die Finalspiele auf Grund der hervorragenden Organisation im Vorjahr erneut in der TSV-Arena ausgetragen werden. at