Bereits zum 27. Mal in Folge die Aktion "Kinder helfen Kindern" Spenden für die Stiftung für krebskranke Kinder in Coburg. 1600 Euro brachte der Verkauf von selbstgebastelten Weihnachts-Dekorationen und Geschenkideen auf dem vergangenen Weihnachtsbasar ein. Mehrere Monate hatten Schüler der Grundschule Wilhelmsthal und deren Eltern daran gebastelt.
Voller Stolz überreichten die Schüler Marie und Alina Mantey sowie Christian Müller den Spendencheck nun an den Stiftungs-Vertreter Franz Kluge. "Es geht mir jedes Jahr immer wieder sehr zu Herzen, wie ihr euch für krebskranke Kinder einsetzt, monatelang bastelt und eure Basteleien anschließend für den guten Zweck verkauft", sagte Kluge sichtlich gerührt. Gleichzeitig betonte er auch, wie wichtig jeder gespendete Euro sei. Denn derzeit betreue man nach wie vor viele Kinder aus der Region. So sei neben der medizinischen insbesondere auch seelische und finanzielle Hilfe nötig.


Schulleiter voll des Lobes

Viele aus der Krankheit resultierenden "Nebenkosten" wie Nachhilfe für die Kinder, Fahrtkosten der Klinikbesucher oder Mitbringsel für die kranken Jungen und Mädchen würden nicht von den Krankenkassen übernommen. Deshalb sei die Stiftung so wichtig. Er sei allen Käufern sehr dankbar, vor allem aber den Kindern, die ihre Freizeit opferten und sich viel Mühe gäben. Der Tettauer versicherte, dass jede Spende gut ankomme. Auch Schulleiter Ulrich Weiß, der die Aktion einst ins Leben rief, war voll des Lobes: "Ich bedanke mich bei allen Kindern, Eltern und auch Großeltern, die unsere Basteleien voller Eifer ausgesägt, bemalt und gestaltet haben." Bislang kamen seit der Gründung der Aktionen über 48 000 Euro zusammen.
Die Coburger Stiftung unterstützt betroffene Familien, Forschungsprojekte, fördert den Aufbau einer Knochenmarkspenderdatei und Fortbildungsmaßnahmen im onkologischen Bereich. hs