Wie sieht es beim Verkehr in Bamberg aus und wie soll er sich entwickeln? Antworten auf diese Frage will die Stadt Bamberg von Bürgern selbst erfahren. Das Ziel: Planung nicht nur für, sondern mit den Betroffenen. Dazu sind alle Interessierten am 16. Juni in die Graf-Stauffenberg-Realschule (Kloster-Langheim-Straße 11) eingeladen. Hier findet von 16.30 bis 19.30 Uhr die öffentliche Auftaktveranstaltung zur Erstellung des neuen Verkehrsentwicklungsplans statt.
Dieser Plan (VEP) ist ein strategisches Planungsinstrument, mit dem die Mobilitäts- und Verkehrsentwicklung in Bamberg für die nächsten 15 Jahre gesteuert wird. Er ist dabei integriert angelegt, indem er sowohl alle Verkehrsarten (Fußgänger, Radfahrer, ÖPNV, motorisierter Individualverkehr, Wirtschaftsverkehr) untersucht, als auch Querschnittsthemen wie z. B. Verkehrssicherheit, regionale Bezüge und neue Mobilitätsformen einbezieht. Auf diesem Weg soll eine verkehrsmittelübergreifende Mobilitätsstrategie entstehen.


Eigene Ideen gefragt

Der derzeit gültige VEP stammt aus dem Jahr 2002 und wird mit Unterstützung des Gutachterbüros Planersocietät (Dortmund) überarbeitet. Damit soll einerseits auf Veränderungen der städtebaulichen, wirtschaftlichen und verkehrlichen Faktoren in der Stadt eingegangen werden. Weiterhin gilt es, Rahmenbedingungen, Bedürfnisse und Herausforderungen zur Mobilität neu zu bewerten. Demographie, Klimawandel, Elektromobilität und Car-Sharing sind nur einige Stichworte, die eine Aktualisierung erforderlich machen.
Zum Auftakt der Bürgerinformation und Öffentlichkeitsbeteiligung am 16. Juni 2016 bietet sich sowohl die Gelegenheit, mehr über das Vorhaben zu erfahren, als auch mit den Verantwortlichen über die Inhalte zu diskutieren. Dabei besteht auch die Möglichkeit, eigene Ideen und Anregungen zum Thema Mobilität und Verkehr einzubringen. Alle Infos sind unter www.stadt.bamberg.de/vep zu finden. red